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Der Hasseler Bahnhof ist ihr Zuhause

Hassel
Der Hasseler Bahnhof ist ihr Zuhause
red
16. März 2017

Niederwürzbacher Theatergruppe bringt ihre neue Komödie auf die Bühne und erinnert damit auch an alte Zeiten.
Die Niederwürzbacher Theatergruppe „So ein Theater“ spielt am kommenden Wochenende in Hassel das Comedy-Stück „Ich versteh' nur Bahnhof“. Foto: Klaus Ruffing
Die Niederwürzbacher Theatergruppe „So ein Theater“ spielt am kommenden Wochenende in Hassel das Comedy-Stück „Ich versteh' nur Bahnhof“. Foto: Klaus Ruffing

Auf seinen Bahnanschluss vor 150 Jahren konnte Hassel im vergangenen November zurückblicken. Erst ein gutes halbes Jahr später – am 1. Juni 1867 – erhielt dann St. Ingbert nach der Fertigstellung des Eisenbahntunnels durch den Rothenkopf seinen Bahnanschluss. An dieses wichtige Ereignis erinnert der Heimat- und Verkehrsverein Hassel auch noch in diesem Jahr. Zusammen mit der Niederwürzbacher Theatergruppe „So ein Theater“ wird am kommenden Wochenende das Comedy-Stück „Ich versteh' nur Bahnhof“ in 15 Szenen gezeigt. Das Stück spielt natürlich auf dem Hasseler Bahnhof. Vier Personen, die auf dem Bahnhof sozusagen zu Hause sind: die Putzfrau und der Stadtstreicher, die ihrem Schicksal trotzen, auch wenn sie von der halben Welt als Passagiere unterster Klasse behandelt werden. Eine alleinerziehende Mutter, die sich nicht aus der Bahn werfen lässt und gefühlte zehn Jobs gleichzeitig schmeißt, und Nancy, die Frau für gewisse Stunden, die respektlose Typen ohne zu zögern in die Schranken weist.

Auch auf den Nebengleisen bringen etliche Charaktere die Handlung trotz überraschender Richtungswechsel voran. Die karrieresüchtige Politikerin prallt mit dem Möchtegernschauspieler zusammen. Eine frustrierte Braut sucht die gesamte Strecke ab nach dem Mann fürs Leben. Der Gigolo fährt seine immer gleiche Schiene, landet aber letztlich auf dem Abstellgleis. Ein schüchternes Muttersöhnchen kommt unverhofft auch mal zum Zug. Ein genervter Ehemann zieht auf dem Weg in den Urlaub die Notbremse. Die Frau mit Helfersyndrom sendet Signale, um alle zur Umkehr zu bewegen. Und manch einer entdeckt zu dem anderen eine Verbindung, die er seinem Fahrplan nie entnommen hätte. Gezeigt wird das Stück am Samstag, 18. März, 19.30 Uhr und Sonntag, 19. März, 19 Uhr in der alten Schulturnhalle in Hassel. Einlass jeweils eine Stunde vor Beginn.

Es empfiehlt sich, die Eintrittskarten im Vorverkauf für 8 Euro bei Schreibwaren Katja Berger, Hassel, Marktplatz 3, der Poststelle Niederwürzbach, Kirkeler Straße oder beim 1. Vorsitzenden Dieter Wirth, Hassel, Sebastianstraße 46, Tel. 06894/570719, zu erwerben.






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