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Aus dem reichen Füllhorn der Schlabbenfligger

Thailen
Aus dem reichen Füllhorn der Schlabbenfligger
Erich Brücker
8. Februar 2017

Lustige und höchst abwechslungsreiche Kappensitzungen in der Thailener Narrhalla begeisterten das Publikum.
Mit einem hervorragenden Vortrag als „Shaun das Schaf“ feierte Lena Dickmann ihr Debüt in der Bütt, gemeinsam mit ihrem Vater Lars Dickmann, der als Bauer erschien. Foto: Erich Brücker
Mit einem hervorragenden Vortrag als „Shaun das Schaf“ feierte Lena Dickmann ihr Debüt in der Bütt, gemeinsam mit ihrem Vater Lars Dickmann, der als Bauer erschien. Foto: Erich Brücker

Mit zwei stimmungsgeladenen Kappensitzungen sind die Thailener Schlabbenfligger in die närrische Session gestartet. Zünftige Büttenreden, lustige Gesangsvorträge und tolle Tanzdarbietungen wurden dem närrischen Volk, das die Narrhalla bis auf den letzten Platz füllte, geboten. Nach der Begrüßung durch Sitzungspräsident Marc Dickmann und dem Thailener Lied stieg die neunjährige Lena Dickmann als „Shaun das Schaf“ in die Bütt. Sie stand ohne jegliches Lampenfieber zum ersten Mal auf der Bühne und machte ihre Sache als Eisbrecherin großartig. In tollem Kostüm erzählte sie, was sie beim Weiden auf den Wiesen im Dorf so erlebte. Anschließend eroberte Funkenmariechen Chiara Argento mit einem schwungvollen Tanz die Herzen der Besucher, später gelang ihr dies mit Partner Robin Geibel ebenso. Ein Mann für alle Fälle war Lars Dickmann, der in vielen Wohnungen in der Gemeinde aushalf und so einiges zum Besten geben konnte. Dabei bekam so mancher Zeitgenosse sein Fett ab. Mit einer schwungvollen Tanzeinlage begeisterte die Gruppe ThaiBü. Ein weiterer Höhepunkt war der Vortrag vom „Fritzi“. Er ist schon ein alter Haudegen in der Bütt, zog etliche Zeitgenossen durch den Kakao, vor allem die Nachbarn aus Weiskirchen. Als sein Esel gestorben war, rief er alle Weiskircher an, um die engsten Verwandten zu informieren.

Im zweiten Teil sorgte Klaus Scherer mit seiner Gitarre als „Klaus nach der Paus“ für viel Stimmung. „Der Angler und die Jägerin“ logen bei ihrem Latein anschließend, dass sich die Balken bogen. Auf eine musikalische Zeitreise lud die Jugendgruppe die Besucher ein. Sie begeisterten mit ihrer Tanzdarbietung. Nicht mehr von der Thailener Bühne wegzudenken ist die Weiskircher Leihgabe Gussy, der diesmal allein ohne seinen erkrankten Kollegen Schlumpf als „Dommschwätzer“ das Narrenvolk zum Lachen brachte. Er konnte natürlich als Weiskircher nicht seine eigenen Leute aufs Korn nehmen, also machte er es mit den Konfeldern.

Eine Augenweide war der Tanz der Grazien, die im Hallenbad ihr tänzerisches Können unter Beweis stellten. Wie man auch auf eine andere Art Klavier spielen kann, das bewiesen Lars Dickmann, Marc Dickmann und Jörg Friedrich. Hierzu war natürlich auch Fingerfertigkeit von Nöten.

Zum Thema:

Die Mitwirkenden Sitzungspräsident: Marc Dickmann. Akteure: Lena Dickmann, Lars Dickmann, Marc Dickmann, Klaudia Dickmann, Klaus Scherer, Harald Meiers, Volker Schulligen und Jörg Friedrich. Tanzpaar: Robin Geibel und Chiara Argento mit den Trainerinnen Stefanie Kläser und Christine Zimmermann. Tanzgruppen: ThaiBü: Samira Jost, Beate Kläser, Elisabeth Herrmann, Silvia Koch, Jutta Scherer, Betty Scheid, Heike Schramm und Carmen Betzholz. Jugendtanz: Alisha Mohm, Nadine Strumpler, Rania Sdringis, Loreen Mohm, Lars Dickmann, Adrian Krause und Melina Scholl. Grazien: Nadine Strumpler, Vicky Quintes, Nicole Gasiorowski, Klaudia Dickmann, Claudia Naumann, Monika Kowalke, Peggy Friedrich, Alisha Mohm und Ingrid Quintes.






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