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Fit für eine gemeinsame sportliche Zukunft

Weiskirchen
Fit für eine gemeinsame sportliche Zukunft
Erich Brücker
31. März 2017

Das SV tragen beide schon im Namen. Ab Juli fusionieren der SV Weiskirchen und der SV Konfeld. Der neue Vorstand steht schon fest.
Tradition hat beim SV Weiskirchen, alljährlich die treuesten Mitglieder auszuzeichnen. Fotos: Erich Brücker
Tradition hat beim SV Weiskirchen, alljährlich die treuesten Mitglieder auszuzeichnen. Fotos: Erich Brücker

Eine letzte Mitgliederversammlung hat der SV Weiskirchen unter seinem bisherigen Namen absolviert. Bekannterweise fusioniert der Verein aus der Kurgemeinde zum 1. Juli mit dem Nachbarverein SV Konfeld zum SV 1926 Weiskirchen Konfeld mit den Vereinsfarben schwarz und rot (siehe Infokasten).

Rückblicke und Ehrungen bestimmten die Tagesordnung. Vorsitzender Patrick Barth erläuterte in seinem Bericht, dass für die große Sanierung des Rasenplatzes einige Tausend Euro aufgewendet werden mussten, damit die beiden aktiven Mannschaften, neun Jugendmannschaften und ein Alte-Herren-Team einen spielfähigen Platz haben.

Neben einem Zuschuss der Gemeinde gab es dagegen keinen seitens der Sportplanungskommission, was ihn schon etwas ärgerte. Zur sportlichen Situation der Landesligatruppe mit den Spielertrainern Steffen Schommer und Marc Lauer, die auch schon für das nächste Jahr verpflichtet sind, zeigte sich Barth zufrieden. Sie hat ihren Tabellenplatz im obersten Drittel, sogar mit Aussichten den Relegationsplatz noch zu schaffen. Bei der A-Klasse-Mannschaft wird Sonntag für Sonntag gekämpft, um zahlenmäßig eine Mannschaft auf die Beine stellen zu können. Hier sei leider der Schlendrian wieder eingezogen, die Trainer Hermann Sorgen und Calogero Mattina sind um ihre Aufgabe nicht zu beneiden. In Sachen Integration haben beide aber vorbildlich fünf Syrer und fünf Polen in den Verein integriert. Bei der zweiten Mannschaft ist die Trainerfrage noch unbeantwortet.

Im Jugendbereich nehmen 127 Spieler in acht Mannschaften am Spielbetrieb in Spielgemeinschaft bei den älteren Jahrgängen in der JFG Losheim und bei den jüngeren mit dem SV Konfeld mit gutem Erfolg teil. Großen Anteil haben Andreas Lauer und Peter Glauben, aber auch Armand Scharf und Pauli Michels mit ihrem Projekt Teamwork, das nicht nur in den Printmedien sondern auch im Aktuellen Bericht des SR eine tolle Resonanz hatte.

Außersportliche Aktivitäten zur Aufstockung der Vereinskasse gab es an der Kirmes, beim Oktoberfest, Weihnachtsmarkt und Hausball sowie die Traditionsveranstaltung am Fetten Donnerstag. Gemäß Kassenbericht haben sich diese Einsätze auch gelohnt. Sein Dank galt allen, die in irgendeiner Form ihren tatkräftigen Beitrag zum erfolgreichen Vereinsjahr beigetragen haben.

Für das laufende Jahr steckte Barth einige Ziele ab. Neben der Verbesserungen in der Infrastruktur im und am Clubheim erhofft er sich vor allem eine gute Zusammenarbeit im neuen Vorstand, die Fusion ordentlich mit Leben zu füllen, gegenseitig Hand in Hand arbeiten und zu einem Verein werden. „Es braucht sicherlich eine gewisse Anlaufzeit, aber wenn wir erreichen, was wir uns vorgenommen haben, dann geht es in tolles nächstes Jahr und in eine gute Zukunft“, gab sich Barth zuversichtlich.

Abschließend nahm Barth die Ehrung treuer Vereinsmitglieder vor, würdigte ihre Verdienste zum Wohl des Vereins. Die Silberne Vereinsehrennadel erhielten für 25-jährige Mitgliedschaft Christian Göbel und Stefan Hero, während Ulli Kolling, Andreas Lauer, Armin Lauer und Christian Geib mit der Goldenen für 40 Jahre Treue ausgezeichnet wurden. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Klaus Meyer und Bernd Thomas zu Ehrenmitgliedern ernannt. Lobend erwähnt wurde noch, dass Peter Kolz nunmehr schon 70 Jahre Mitglied ist, Gerhard Bierbrauer, Norbert Göbel und Karl Heinz Wecker seit 60 Jahren.

 

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Details der Fusion sind geklärt In zwei harmonischen Mitgliederversammlungen wurde sowohl beim SV Weiskirchen als auch beim SV Konfeld die Fusion beider Vereine nach 90 Jahren Eigenständigkeit zum 1. Juli 2017 beschlossen. Hierzu waren etliche Vorbesprechungen notwendig, bis alles mit den entsprechenden Behörden geregelt war. „Wir haben uns breit aufgestellt, um uns überlebensfähig zu machen. Unserer Jugend können wir eine Perspektive bieten, können eigenständig und optimistisch in die Zukunft schauen“, betonte Barth. Die am 27. November 2016 beschlossene Satzung wird nach erfolgter Vorstandswahl ins Vereinsregister eingetragen. Es wurden gewählt: Zwei gleichberechtigte Vorsitzende Patrick Barth und Peter Glauben; Geschäftsführung und Organisation: Christof Hoffmann (Leiter der Abteilung) mit Michael Haßler, Marc Koepfler, Stefan Haas, Alexander Passer; Spielbetrieb: Thomas Kiefer (Leiter) mit Stehen Sinast, Patrick Buchmann und Uwe Hoff; Jugend: Andy Lauer (Leiter) mit Pauli Michels und Armand Scharf; Finanzen: Philipp Michels (Leiter) mit Philipp Jakobs, Walter Ahrends, Benedikt Buchmann. Kassenprüfer: Stefan Schuh und Hans Jörg Barth.






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