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Höhenretter waren fünf Mal gefordert

Weiskirchen
Höhenretter waren fünf Mal gefordert
Erich Brücker
8. März 2017

Das Team der Weiskircher Spezialeinheit bewies auch 2016 wieder sein Können.
Die in Weiskirchen stationierte Höhenrettungs-Einheit bei einer Übung auf dem Gelände der Firma Monz Stahlhandel in Losheim im Oktober 2016. Foto: Rolf Ruppenthal
Die in Weiskirchen stationierte Höhenrettungs-Einheit bei einer Übung auf dem Gelände der Firma Monz Stahlhandel in Losheim im Oktober 2016. Foto: Rolf Ruppenthal

Die Facheinheit „Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen“ (SHRT) ist in Weiskirchen angesiedelt. In der Facheinheit sind aktuell 20 Personen tätig, davon 16 ausgebildete Höhenretter, vier mit Ausbilderqualifikation und drei mit der zusätzlichen Befugnis, die persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz zu prüfen. Die SHRT-Truppe hat ihren Standort in der Gemeinde Weiskirchen, die Retter kommen aus Löschbezirken im Nordsaarland.

Fünf Einsätze waren 2016 zu erledigen mit insgesamt 34 Stunden. Die in Not befindlichen Menschen konnten gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. 17 Übungen schlugen mit 580 Stunden zu, weitere 19 Aktivitäten mit 533 Stunden freiwilliger Zeit (zusammen 1113 Stunden). „Viele interessierte Feuerwehrmänner können diese Stunden zusätzlich zu ihrem üblichen Rettungsdienst nicht leisten“, betont Eugen Zimmer, der Leiter dieser Facheinheit. Zur Erhaltung des Leistungsstandes sind jährlich 72 Stunden aufzubringen sowie eine Belehrung zum Unfallschutz mit abschließender Überprüfung. Die Malteser Nunkirchen unterstützen bei der Sanitätsausbildung. Im Stützpunkt Weiskirchen ist mit Hilfe der Firma Dittgen (Schmelz) ein Tiefbauschacht zu besonderen Übungszwecken installiert worden. Vom Kreisfeuerwehrverband wurde ein Entfernungsmesser gespendet. Zimmer listete die unterschiedlichsten Aktionen auf, auch bei anderen Löschbezirken im Saarland, an denen die SHRT beteiligt waren. Für 2017 sind gemeinsame Übungen mit anderen Löschbezirken angedacht, dazu in den Bahnhöfen Saarbrücken und Trier sowie bei der Firma Pizza Wagner, die ebenfalls eine Höhenrettungsgruppe unterhält.

 

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Gäste aus der Kommunalpolitik Weiskirchens Wehrführer Jürgen Barth begrüßte zum Jahresrückblick den Chef der Feuerwehren in der Kurgemeinde, Bürgermeister Werner Hero, daneben den zuständigen Gemeinde-Sachbearbeiter Ferdi Breuer. Weitere Gäste waren Kreisbrandinspekteur Siegbert Bauer und Georg Flesch, Vorsitzender des Kreis-Feuerwehrverbands (KFV). Weitere Interessierte Zuhörer waren die Ortsvorsteherinnen Maria Greuter (Rappweiler) und Ingrid Wilkin (Weiskirchen) sowie die Ortsvorsteher Burkhard Brix (Weierweiler) und Wolfgang Sauer (Konfeld) sowie Ehrenwehrführer Manfred Barth und der Chef der Altersabteilung, Karl Josef Kasch.






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