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Wehrführer Theobald zog letztmals Bilanz

Weiskirchen
Wehrführer Theobald zog letztmals Bilanz
Erich Brücker
8. März 2017

Nach 18 Jahren ist Schluss: Wehrführer Peter Theobald hat das 65. Lebensjahr erreicht. Er dankte seinen Mitstreitern und zog positive Bilanz.
Einer der größten Einsätze der Weiskircher Feuerwehr 2016 war dieser schwere Unfall bei Weierweiler. Foto: ruppenthal
Einer der größten Einsätze der Weiskircher Feuerwehr 2016 war dieser schwere Unfall bei Weierweiler. Foto: ruppenthal

Ganz im Zeichen des Umbruches an der Spitze stand der Jahresrückblick der Gemeinde-Feuerwehr Weiskirchen: Berichterstatter dort war ein letztes Mal der langjährige Wehrführer Peter Theobald, der Ende 2016 das 65. Lebensjahr erreicht hatte und daher sein Amt als Wehrführer an seinen Stellvertreter Jürgen Barth abgeben musste. Barth hatte die Aufgabe bis zu seiner formellen Wahl zum Wehrführer kommissarisch ausgeübt.

Theobald erstattete einen umfangreichen Bericht (siehe separaten Text), doch einen breiten Raum in seinen Ausführungen nahm auch sein Abschied als Weiskircher Wehrführer ein. Worte des Dankes richtete Theobald, der 18 Jahre lang Wehrführer gewesen war, an seine Mitstreiter, die ihn „stets ordentlich und hilfreich unterstützt haben“, an die Führungskräfte in den Löschbezirken, die Jugendwarte und ihre Betreuer für ihre vorbildliche Arbeit in der Förderung der Nachwuchsarbeit sowie den Männern der Höhenrettung (SRHT).

Sein Dank galt aber auch Bürgermeister Werner Hero, Gemeinderat und Verwaltung mit Sachbearbeiter Ferdi Breuer, mit denen er eine vertrauensvolle Zusammenarbeit gepflegt habe und die sich alle stets für die Belange der Feuerwehr eingesetzt hätten. Ebenso bedankte sich Theobald bei den Ortsvorstehern sowie der Polizei. Seinem Nachfolger Jürgen Barth wünschte er eine glückliche Hand bei der Führung der Gemeindefeuerwehr.

Bürgermeister Werner Hero sagte, dass die Zusammenarbeit der Löschbezirke innerhalb der Gemeinde gut funktioniere. Das habe sie unter Wehrführer Peter Theobald getan, dies sollte auch bei seinem Nachfolger Jürgen Barth nicht anders sein, zumal die Gemeindewehr gut ausgerüstet und aufgestellt sei. „Feuerwehrarbeit ist nicht mit Worten zu loben“, sagte der Verwaltungschef, zumal die Kameraden der Feuerwehr neben der eigentlichen Feuerwehrarbeit auch noch viele zum gesellschaftlichen Leben ihrer Dörfer beitrügen. Kreisbrandinspekteur Siegbert Bauer dankte den Wehrleuten für die geleistete Arbeit: „Feuerwehr und Gemeinde haben im Hinblick auf die Anschaffung von Fahrzeuge, wie sie den örtlichen Begebenheiten entsprechen und in den finanziellen Rahmen der Kommune passen, einen Meilenstein gesetzt“, betonte Bauer. Der Wechsel in der Wehrführung stellte auch für den Vorsitzenden des Kreis-Feuerwehrverbandes (KFV) Georg Flesch kein Hindernis für eine weiterhin gute Feuerwehrarbeit in Weiskirchen dar. Eine gute Feuerwehrarbeit könne man ohnehin nicht nach den Einsatzzeiten messen, denn da kommen die kleineren Löschbezirke sicherlich viel schlechter weg.

 

Zum Thema:

 

Großer Zulauf bei der Jugendwehr Zum Jahresende verfügte die Gemeindewehr über 89 aktive Wehrleute, davon 9 weiblich. Diese verteilen sich wie folgt über die einzelnen Löschbezirke: Weiskirchen/Konfeld 42, Rappweiler/Zwalbach 26 und Weierweiler 21. Zwei Wehrmänner schieden aus, ein Jugendlicher wurde aus der Jugendwehr übernommen. Zur Jugendwehr zählen 37 Jugendliche, ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 18 Jugendlichen, davon allein 11 Mädchen im Löschbezirk Rappweiler/Zwalbach. Die Zahlen für die einzelnen Löschbezirke: Weiskirchen 14; Rappweiler-Zwalbach 19, Weierweiler 4. Die Altersabteilung zählt 47 Kameraden (Weiskirchen 30; Rappweiler-Zwalbach 14; Weierweiler 3).






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