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Hohes Niveau in der Hellberghalle

Eppelborn
Hohes Niveau in der Hellberghalle
Benno Weiskircher
11. April 2017

400 Zuschauer verfolgten deutsche Jugendmeisterschaften der Freistil-Ringer in Eppelborn. Köllerbacher Nils Klein verpasst Gold. Hüttigweiler Steven Ecker und Mathis Jochum gewinnen in Birkenau Bronze.
Die deutschen Meister auf einen Blick: Tino Rettinger (vorne, 3. v. links) wurde als bester Ringer ausgezeichnet. Es gratulierten Bundestrainer Jürgen Scheibe (links) und Jugendreferent Klaus Blank (rechts). Foto: Benno Weiskircher
Die deutschen Meister auf einen Blick: Tino Rettinger (vorne, 3. v. links) wurde als bester Ringer ausgezeichnet. Es gratulierten Bundestrainer Jürgen Scheibe (links) und Jugendreferent Klaus Blank (rechts). Foto: Benno Weiskircher

Die Spannung blieb bei den deutschen Freistil-Meisterschaften am Finaltag bis zum letzten Kampf erhalten. Insbesondere die saarländischen Ringerfans unter den 400 Zuschauern fieberten am Sonntag in der Eppelborner Hellberghalle mit. In der letzten Begegnung in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm standen sich Nils Klein vom KSV Köllerbach und der ein Jahr ältere Tino Rettinger von der RWG Mömbris gegenüber. Nach vier Vorrundensiegen fand Klein im Finale keine Mittel gegen den übermächtigen Mömbriser und unterlag mit 0:15. Rettinger siegte in allen Kämpfen technisch überlegen, gab nicht einen einzigen Punkt ab und wurde als bester Ringer der Meisterschaften ausgezeichnet. „Enttäuscht bin ich nicht. Ich freue mich über Silber und werde im nächsten Jahr in dieser Altersklasse wieder angreifen“, sagte Klein

Glücklich über Bronze in der Klasse bis 46 Kilo waren Paul Riemer und Simon Jakob Monz vom KV Riegelsberg. Mit seinem 2:1-Sieg im kleinen Finale gegen Daud Moritz Elembaev vom AC Germania Rohrbach bestätigte Riemer seine starke Entwicklung. „Paul hat sich im vergangenen Jahr enorm verbessert“, lobte Ralf Diener, der Leiter des Wettkampfbüros und DRB-Vizepräsident. Monz schaffte in einer stark besetzten Klasse einen tollen dritten Rang. Im Kampf um Bronze siegte er mit 9:6 gegen Michael Penkert vom Luckenwalder SC.

Für Fabian Widmann von der KSG Erbach erfüllten sich die Hoffnungen auf einen Podiumsplatz nicht. Der Freistil-Spezialist war als einer der Mitfavoriten gestartet, musste sich in den entscheidenden Kämpfen aber unglücklich geschlagen geben und wurde Vierter. So ließ er sich im kleinen Finale nach einer Unachtsamkeit von Adrian Barnowski vom SV Johannis 07 Nürnberg einmal überraschen. Bei der entscheidenden Aktion gab der Erbacher eine Viererwertung ab und konnte sich dann nur noch auf 3:6 herankämpfen.

Einen zufriedenstellenden fünften Platz belegte Philipp Köhler vom AC Heusweiler, der im Kampf um Platz fünf gegen Marian Rall vom KSV Winzeln mit 10:6 siegte. Für den die deutschen Meisterschaften ausrichtenden KSV „Siegfried“ Eppelborn belegte Robin Riebes den elften Rang. Die weiteren Platzierungen von Saarländern: Leo Gaal vom KSV St. Ingbert wurde Zehnter. Luca Christian Theobald vom KSV Köllerbach kam auf Rang 16. Sein Vereinskollege Leon Luca Lambert belegte den 18. Platz. „Alle Ringer waren topfit“, meinte Uwe Kunz. Der Vorsitzende des KSV Eppelborn sah die Titelkämpfe auf einem sehr hohen ringerischen Niveau. Bei den nationalen Titelkämpfen im griechisch-römischen Stil in Birkenau war der Nachwuchs des ASV Hüttigweiler mit zwei Podiumsplatzierungen bester Saar-Verein. Während der amtierende deutsche Juniorenmeister Steven Ecker sich sicher mehr als nur Bronze ausgerechnet hatte, überraschte sein Clubkamerad Mathis Jochum in der 63 Kilo-Klasse als Jahrgangsjüngster mit einem unerwarteten dritten Rang. Im Kampf um Bronze siegte Jochum mit 8:6 gegen Janis Wohlschlegel vom TSV Kandern. Eckert besiegte im kleinen Finale Tim Scheid vom TSV Nieder-Liebersbach mit 5:0. „Mit den Medaillengewinnen sind wir sehr zufrieden, auch wenn ein Titel fehlt“, sagte Ralf Diener.

www.ringen-saar.de

 

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