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NABU Eppelborn: Raffinierte Schönheit vor der Haustür

NABU Eppelborn: Raffinierte Schönheit vor der Haustür
NABU Eppelborn
31. Juli 2017

Wespen- oder Zebraspinne.
Kopfunter wartet die Wespenspinne auf Beute
Kopfunter wartet die Wespenspinne auf Beute

Kopfüber hängt sie zwischen den Grashalmen in ihrem in Zickzacklinienen gesponnenen Radnetz lauernd auf Beute: überwiegend Grashüpfer, aber auch Bienen, Wespen, Schmetterlinge müssen dran glauben. Eben alle, die sich in ihrem Netz verfangen. Ihr kleineres Männchen hat das viermal größere Weibchen vermutlich schon verspeist. Meist kann der arme Kerl nicht rechtzeitig flüchten.

Ende Ende August legt die ca 1,5 cm große Frau Wespenspinne ihre Eier, woraus wenige Tage später Minispinnen schlüpfen, die den Winter in Kokons im Gras überwintern. Die Art der Wespenspinne ist auf Eroberungszug. Vermutlich wegen der Klimaveränderung hat sie ihre vor allem südeuropäische Verbreitung weit nach Norden ausgedehnt. Sonnige Grasbiotope, ob feucht oder trocken, Brachland - alles wird angenommen. Voraussetzung ist das Vorkommen vieler Insekten, sprich Beutetiere. Dies unterstellt wenig gedüngtes Grünland mit vielen Kräutern. Das hier von Sophie abgebildete Wespenspinnenweibchen wurde auf dem beweideten Areal der ehemaligen Kiesgrube bei Welschbach angetroffen.

Für Angsthasen: die Spinne ist für Menschen völlig harmlos.




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