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Knausekäpp-Kinder setzen ein närrisches Zeichen

Wemmetsweiler
Knausekäpp-Kinder setzen ein närrisches Zeichen
Andreas Engel
6. Februar 2017

Wemmetsweiler Karnevalsverein feierte bei Jubiläums-Prunk-Sitzung 33. Geburtstag. Das Männerballett war ein Hingucker.
Riesenjubel erzielten die kleinsten Tänzerinnen der Wemmedswella Knausekäpp. Foto: Andreas Engel
Riesenjubel erzielten die kleinsten Tänzerinnen der Wemmedswella Knausekäpp. Foto: Andreas Engel

Mit einer großartigen Jubiläums-Prunk-Sitzung im prächtigen Saal des Gasthauses Kleer-Altenhofen, dort, wo alles angefangen hat, startete der Wemmetsweiler Karnevalsverein „Die Wemmedswella Knausekäpp“ in die neue Session. Vor drei mal elf Jahren wurde der Verein im Gasthaus Kler-Altenhofen gegründet.

Ungewöhnlich für eine Kappensitzung, aber dem Anlass angemessen, begann Sitzungspräsident Frank Jacobs als „Tagesschausprecher“ die Kappensitzung. Im imaginären Fernsehen ließ er die vergangenen 33 Jahre Wemmedswella Knausekäpp Revue passieren. Schon die erste Kappensitzung am 26. Januar 1985 war restlos ausverkauft, „das war ein guter Start“, so Jacobs. Viele Mitglieder aus der Gründerzeit sind bis heute dabei. „Wir sind ein kleiner Verein (265 Mitglieder), aber wir sind engagiert“, so Jacobs. Der Karneval, Fasching oder die saarländische Faasend sei ein Kulturgut, dass es zu pflegen gelte, verkündete der Präsident, und, „wo hat man größeren Spaß bei der Pflege von einem Kulturgut, als bei der Faasend?“

Das Programm der Jubiläumssitzung war prall gefüllt. Die Bambini-Garde setzte mit ihrem Auftritt gleich zu Anfang ein künstlerisches Ausrufezeichen. In rascher Folge, unter den gütigen Augen des Elferrates, der erstmals in der Geschichte der Knausekäpp auch mit Frauen besetzt ist, und mit dem Wohlwollen des Prinzenpaares Prinzessin Sarah II. und Daniel II. wechselten sich die Künstler auf der Bühne ab. Das närrische Publikum im ausverkauften Saal Kleer-Altenhofen tobte. Die Fans belohnten die Akteure mit den beliebten „Raketen“, Beifallssteigerungs-Übungen, die mit Klatschen beginnen, mit dem crescendo Trampeln auf den Fußboden bis hin zum lauten Jubel mit erhobenen Händen.

Alina Jener und Hannah Meiser hatten „Probleme mit den Eltern“, Leonie Raubuch und Nina Köhler waren auf „Männersuche“, Alina Schumacher und Lea Fries waren ein unkonventionelles „Ehepaar“, Oliver und Leonhard Morsch spielten „Vadder und Sohn“, und dazwischen sprühten die Garden Charme und sportliche Eleganz mit ihren immer aufs Neue beeindruckenden Tänzen.

Bevor der klassische Höhepunkt bei fast jeder Kappensitzung mit dem Männerballett anstand, verdingten sich Jonas Riefer und Jörg Palm als „Jobtester“ und Tobias Marx und Simone Neise berichteten von den Mühen eines „alten Ehepaares“.

Dann, endlich, nicht nur für die Frauen interessant, hatte „Die Pilsbierlegion“, das Männerballett der Knausekäpp, seinen Auftritt. „Die Pilsbierlegionäre“ gehören von Anfang an zum festen Bestandteil der Knausekäpp, sie sind so etwas wie die Geburtshelfer des Vereins.






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