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Frohsinn, Tanz und Büttenreden satt

Heiligenwald
Frohsinn, Tanz und Büttenreden satt
Stefan Bohlander
16. Februar 2017

Unter dem Motto „Narrenmenü à la carte“ ließen es die Heiligenwalder Elleretze bei ihrer Sitzung krachen.
Und immer schön im Takt schunkeln: Sitzungspräsident Martin Spang inmitten der Gardemädchen. Foto: Jörg Jacobi
Und immer schön im Takt schunkeln: Sitzungspräsident Martin Spang inmitten der Gardemädchen. Foto: Jörg Jacobi

Büttenreden satt hieß es am Samstagabend bei der Kappensitzung bei den Elleretze unter dem Motto „Narrenmenü à la carte“ in Heiligenwald. Die Karnevalisten der Narrenzunft der Kolpingfamilie brachten die Jahnturnhalle mit ihrem humoristischen Programm regelrecht zum Beben. So erzählten die alten Bekannten Karsten Jochum und Thomas Zimmer alias Hannes unn Jääb davon, wie ihr Freund Olaf Pantoffeln mit betörender Wirkung kauft und sie natürlich gleich ausprobieren möchte. Nur leider zieht er sie verkehrt herum an . . .

Großen Anklang fand auch die Darbietung in der Bütt von „Die 3 vom Wartezimmer“, die in dieser Session allerdings nur zu zweit sind. Tina Gros und Ulli Schmidt als Tini und Ulli hatten sich den Wartebereich einer Arbeitsvermittlung als Ort für ihren Sketch ausgesucht und erzählten von ihren Praktika. In einer Zoohandlung wollte ein kleines, goldiges Mädchen ein Kaninchen haben. „Magschd Du das kleene Braune mit den Knopfaugen oder das kuschelige Weiße?“, habe Tini gefragt und erzählt weiter: „Do saad das knallhart: Das is meiner Python doch scheißegal.“

„Der Marschtanz unserer Prinzengarde ist immer grandios“, begrüßte Martin Spang bei seiner Premiere als Sitzungspräsident besagte Tänzerinnen. Diese legten auch sofort präzise und synchron los. Man lief zur Formation auf, teilte sich wieder, hüpfte in die Höhe und landete im Spagat. Man drehte sich, während man gleichzeitig die Beine in die Luft streckte und mit den Händen festhielt – eine gelungene Vorstellung. Das fand auch Spang, dem jedoch die „Schattenseiten eines Präsidenten“ bewusst wurden: „Man sieht die Auftritte leider nur von hinten.“ Einen sehr schönen Tanz führte die Juniorengarde gemeinsam mit der Teeniegarde auf. In einem Medley mit den bekannten Melodien des Musicals „Mary Poppins“ zeigten die beiden Gruppen ihr ganzes Können. Die Junioren glänzten dabei in ihren schwarzen Kleidern, die mit jeweils einem grünen Kleeblatt verziert waren, dazu trugen sie einen ebenfalls grünen Glitzerhut. Kindermädchen Mary Poppins tanzte in ihrem blauen Kleid allen etwas vor, besang die schöne Aussicht von Londons Dächern oder sang zum Playback von „Supercalifragilisticexpialigetisch“. Das gab einen karnevalistischen Salutschuss mit der Stufe drei zur Belohnung.

Bis in den Sonntag hinein feierten die Elleretze in der voll besetzten Halle.

Auch in Sachen Verkleidung ließ man sich nicht lumpen. Manch einer erschien als Gangster Al Capone, ein anderer als Pirat. Hier war eine attraktive Squaw auszumachen, dort eine Frau mit einem Spinnweb-Kragen. Prima Stimmung verbreiteten natürlich auch die Funkenmariechen. Herzlichen Applaus erhielt Paulina Lang, die ihren Abschied als Mariechen feierte.

Und nach dem gar schwindelerregenden Tanz von Rebecca Schmidt meinte Martin Spang: „Hoffentlich hat keiner vom Moulin Rouge zugeschaut, sonst werben die Dich noch ab.“






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