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Herrensohr und Kleinblittersdorf sind Außenseiter

Schiffweiler
Herrensohr und Kleinblittersdorf sind Außenseiter
Lucas Jost
7. April 2017

Acht Vereine, 18 Teams und acht Entscheidungen: Am Wochenende finden in Schiffweiler die Pokal-Endspiele im Basketball statt.
Obwohl der TuS Herrensohr um Benjamin Reinhard (am Ball) das klassenniedrigere Team ist, sollte er heute im Pokal-Halbfinale gegen die Baskets 98 Völklingen durchaus Chancen haben.
Obwohl der TuS Herrensohr um Benjamin Reinhard (am Ball) das klassenniedrigere Team ist, sollte er heute im Pokal-Halbfinale gegen die Baskets 98 Völklingen durchaus Chancen haben.

Die TG Landsweiler-Reden lädt drei Tage lang zum Pokalfinale des Basketballverbandes Saar ein. Der sucht in der Mühlbachhalle in Schiffweiler die stärksten Vereine in insgesamt acht Altersklassen. „Wir haben das Turnier 2013 schon einmal veranstaltet. Seitdem haben wir uns jedes Jahr beworben“, erklärt Christian König, Verantwortlicher für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei den Titans, wie sich die Basketballer aus Landsweiler-Reden nennen. Das Männerteam der TG ist Achter der Landesliga Saar.

Den Auftakt des Pokalwochenendes bilden am heutigen Freitagabend die Halbfinal-Spiele der Herrenkonkurrenz. „Geheimfavorit“ TuS Herrensohr trifft um 18.30 Uhr auf Vorjahressieger Baskets 98 Völklingen. Die Herrensohrer haben ihre Debüt-Saison in der Oberliga auf dem fünften Platz beendet. Auch für die Völklinger ist die Saison in der 2. Regionalliga bereits beendet, die Baskets landeten auf Rang zehn.

Den Finalgegner machen im Anschluss Landesligist TV Kleinblittersdorf und die SG DJK Saarlouis-Roden/BBF Dillingen unter sich aus. Schafft die SG, die gerade den Klassenverbleib in der 1. Regionalliga geschafft hat, den Finaleinzug, bedeutet das ihre siebte Finalteilnahme. Der TV Kleinblittersdorf ist wie Herrensohr damit Außenseiter.

In den Klassen WU17 und WU19 (gegen TV Saarlouis), U12 und MU18 (Baskets 98 Völklingen) sowie MU14 (TuS Ensdorf) startet Roden jeweils als Spielgemeinschaft mit den BBF Dillingen. Bei den Damen spielt die DJK Roden ohne Spielgemeinschaft und hat vermutlich nur Außenseiterchancen. Zu stark dürfte die Bundesliga-Reserve der SG TV Saarlouis/ATSV Saarbrücken für den Oberligisten sein. Einzig im Finale der Klasse MU16 ist die DJK Saarlouis-Roden gar nicht vertreten. Dort spielen der TuS Ensdorf und der TV St. Ingbert um den Titel.

Zum Abschluss steht am Sonntagabend die Entscheidung in der Herrenkonkurrenz an. König hofft auf ähnlich viele Zuschauer wie vergangenes Jahr. Bis zu 400 Zuschauer sorgten 2016 in der Dillinger Sporthalle West für tolle Stimmung. „Dieses Jahr sind die Endspiele sehr spät. Letztes Jahr fanden die Spiele im Februar statt. Die Saison ist fast rum, das Wetter wird besser, die Ferien fangen an. Wir sind gespannt, ob man einen Effekt merkt“, sagt König.

www.tgl-titans.de






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