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Besser geht's nicht: BCE ist jetzt Erster

Elversberg
Besser geht's nicht: BCE ist jetzt Erster
David Benedyczuk
22. Februar 2017

Besser hätte das Heimwochenende in der 1. Dreiband-Bundesliga für die Billardspieler des BC Elversberg kaum laufen können: Der sechsfache deutsche Meister gewann nach dem 6:2 am Samstag über den BSV Velbert auch die zweite Partie des Doppelspieltags tags darauf gegen die BG RW Krefeld mit 8:0. Und durch den Punktverlust des bisherigen Spitzenreiters BC München, der am Samstag gegen die Bottroper BA nicht über ein 4:4 hinauskam, grüßen die Elversberger nun fünf Spiele vor Saisonende von der Spitze der Bundesliga-Tabelle. Mit 20:6 Punkten liegen sie punktgleich mit München und zwei Zähler vor dem BBC Witten, der aber eine Partie weniger gespielt hat.

„Es lief für uns wie geschmiert, wir können mit diesem Wochenende absolut zufrieden sein“, sagte der BCE-Vorsitzende Volker Marx. Er konnte es angesichts der Siege auch verschmerzen, dass er gegen Velbert sein Spiel gegen Stefan Dirks trotz einer tollen Aufholjagd – Marx lag zwischenzeitlich 15 Bälle zurück, kämpfte sich dann wieder auf 37:37 heran – knapp mit 37:40 verlor.

Klaus Bosel (40:35 gegen Torsten Anders) und die beiden Elversberger Ausländer machten mit ihren Erfolgen alles klar. Frédéric Caudron ließ sich vom großen Namen auf der Gegenseite nicht irritieren, der zweifache Dreiband-Weltmeister bezwang seinen belgischen Landsmann Eddy Merckx mit 40:29. Jef Philipoom (Belgien) zauberte gegen den Niederländer Henk Habraken unter anderem eine 17er-Serie auf den Tisch und siegte mit 40:31.

Am Sonntag gegen Krefeld gaben sich die Queue-Künstler des BCE überhaupt keine Blöße. Caudron sorgte für den Höhepunkt des Tages. Er bezwang im Topduell den nicht mit dem Fußballtrainer verwandten Thorsten Frings nach nur zwölf Aufnahmen und einem Schnitt von 3,333 mit 40:25 – absolute Weltklasse. In dieser Form darf Elversberg vom siebten Titelgewinn zumindest träumen: „Natürlich befassen wir uns damit. Aber es folgen noch fünf Endspiele“, weiß Marx. Das erste findet am 18. März erneut zu Hause gegen den Ligasechsten Bergisch-Gladbach (11:15 Punkte) statt.






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