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Die Geisekippcher ließen es ordentlich krachen

Dudweiler
Die Geisekippcher ließen es ordentlich krachen
Stefan Bohlander
13. Februar 2017

Volles Haus bei der Sitzung zum närrischen Jubiläum.
Grazil und anmutig auf den Brettern, die die Welt bedeuten: Uwe Kummer als echter Tanzfloh. Foto: Thomas Seeber
Grazil und anmutig auf den Brettern, die die Welt bedeuten: Uwe Kummer als echter Tanzfloh. Foto: Thomas Seeber

44 Jahre Geisekippcher Buwe unn Määde: Dieses närrische Jubiläum versprach kurzweilige Unterhaltung – und das gelang den Närrinnen und Narren in Dudweiler am Samstagabend auch bestens. Die Stimmung im prall gefüllten Bürgerhaus bei der ersten Jubiläumskappensitzung unter dem Motto ,,44 Johr außer Rand und Band“ war prächtig, und es wurde so manche närrische Rakete gezündet.

Eine richtig schöne Idee war es, Mariechen der vergangenen vier Jahrzehnte zusammen auf die Bühne zu holen – und natürlich auch tanzen zu lassen. Zwischen Mariechen Anja von 1979 bis zur laufenden Session fand sich ein knappes Dutzend zum gemeinsam Tanz ein. Weitere gelungene Tanzeinlagen boten die Tanzmariechen Lisa-Marie und Ronja, „das dienstälteste Mariechen, das wir haben“, wie die Moderatoren Alexander Böser und Björn Klein stolz verkündeten.

Besonders süß gelang der Showtanz der Minigarde. Da man bei dem Schmuddelwetter ja gar nicht wisse, was man anstellen solle, habe man sich für einen kurzfristigen Urlaub entschieden, den man nun ins Bürgerhaus bringe. Unter dem Motto „Spanische Nacht“ betraten die kleinen Tänzerinnen die Bühne, wie ihre spanischen Vorbilder in schwarz-rote Kostümchen gekleidet. Sie tanzten im Kreis, schwangen die Arme, machten Ausfallschritte und hoben klatschend die Arme in die Höhe. Eine wohlverdiente Rakete wurde gezündet.

Eine Geschichte von Diebstahl und Heimkehr ließen die Mitglieder des Elferrates höchstpersönlich als „Kasperle-Theater“ lebendig werden. Die vereinseigene Ziege, dargestellt im spektakulären Geisekippche-Kostüm, wurde von Räuber Hotzenplotz von der Wiese geklaut. Dies kommentierte das Tritratrullala-Kasperle mit den Worten: „Oh leck, unser' Geis is' weg“. Auf seiner Suche nach der Ziege merkt er, dass weder die Hexe mit dem giftgrünen Hut noch der Zauberer, der nur schlafen möchte, dafür verantwortlich sind. Gretel telefoniert mit einem extravaganten Mobiltelefon um die Welt - es handelt sich um ein Telekom-Münztelefon. Der Polizist mit blinkendem Blaulicht auf dem Kopf schlägt singend vor: „Probier's mal mit Gemütlichkeit“. Nach weiteren Verwicklungen findet man endlich das Tierchen wieder und singt gemeinsam zur bekannten Pumuckl-Melodie „Hurra, hurra, die Geis ist endlich wieder da“.

Rührend wurde es, als die Geisekippcher ihrem langjährigen Elferratsmitglied Horst Griebsch den Titel Ehrensenator verliehen. Dies geschah für sein Interesse an der Dudweiler Faasend im Allgemeinen und die der Geisekippcher im Besonderen. Der Vorsitzende Werner Poller und Elferratspräsident Rüdiger Flach überreichten ihm die Ehrenmütze und drückten ihm noch - sehr zur Erheiterung des Publikums - ein Küsschen links und rechts auf die Wangen. Der Geehrte war sichtlich gerührt und bedankte sich nochmals für die Ehre, im vergangenen Jahr Schirmherr gewesen zu sein.

Zum Thema:

In der Bütt: Tobi un sei Julche; Es Luwiss unn's Marieche; Uwe Kummer als „Der Tanzfloh“; Tusnelda Panneschipp. Tanz: Minigarde; Tanzpaar; Tanzmariechen Lisa-Marie; Jugendgarde; Tanzmariechen Ronja; Funkenshow - alle Mariechen; Juniorengarde; Majorettes; Aktive. Show: Knallerbsen; Das Showduo; Dollys; Mollys.






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