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Ein starkes Netz im Stadtbezirk: DRK zieht positive Bilanz seines Sozialzentrums

Dudweiler
Ein starkes Netz im Stadtbezirk
DRK zieht positive Bilanz seines Sozialzentrums
red
8. März 2016

Gut eingebunden ist schon seit Jahren das DRK-Zentrum mitten in Dudweiler. Nach Auffassung der Organisatoren auch, weil es wegen seiner zentralen Lage die Menschen zusammenbringt – so alt und jung.
Das DRK-Sozialzentrum am Markt bietet vielfältige Aktionen, die sich allesamt um eine Stärkung des Gemeinwesens bemühen. Allein schon mit der Namensgebung wird nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) nach außen dokumentiert, dass die Einrichtung nicht nur eine Pflegeeinrichtung ist, sondern auch eine Einrichtung, die mitten im Stadtbezirk den dort wohnenden Menschen Dienstleistungen anbietet. Die geografische Lage der Einrichtung und die strukturellen Möglichkeiten, also die vorhandenen und gestaltbaren Räumlichkeiten innerhalb der in den Jahren 2005/2006 erworbenen Gebäude, hätten die Konzeptentwicklung leicht gemacht, ja geradezu beflügelt.

Denn die Einrichtung ist von Geschäften, Wohngebäuden und verschiedenen Institutionen umgeben. Vor dem Hintergrund dieser strukturellen Gegebenheiten haben sich in den vergangenen Jahren die unterschiedlichen Vernetzungen ergeben, Verbindungen in den Sozialraum entwickelt: das Parkinson-Projekt in enger Kooperation mit einer Neurologin zur Verbesserung der Versorgungssituation der Bewohner in der stationären Pflege sowie die Gründung einer Selbsthilfegruppe für Menschen mit Morbus Parkinson und deren Angehörige, die sich einmal im Monat (je am späten Nachmittag) in den Räumen der Tagespflege trifft. Und die Kooperation mit der Neurologischen Klinik Sonnenberg Saarbrücken führe – stark frequentiert – zu regelmäßigen Chefarzt-Sprechstunden im Haus für Parkinsonpatienten und deren Angehörige. Seit Jahren im Angebot: die Parkinsongymnastik am Dienstagmorgen – in Kooperation mit der physiotherapeutischen Praxis nebenan.

Die Vernetzung der Pflegeeinrichtung lässt sich so beschreiben: Rund zwei Drittel der Bewohner stammen aus Dudweiler bzw. der unmittelbaren Umgebung. Sie importieren als ehemalige Geschäftsleute, Handwerker oder Bedienstete oder Mitglieder von Kirchengemeinden zwangsläufig Vernetzungen. Die pflegebedürftigen Menschen freuen sich über eine hohe Besucherdichte.

Als neuestes Projekt im Sozialraum informiert der Leiter des Cafés Vergissmeinnicht Grundschüler der Albert-Schweitzer-Schule kindgerecht über das Krankheitsbild Demenz und über mögliche Kommunikationsformen mit Demenzkranken.





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