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Herrliche Tänze und viel Klamauk

Friedrichsthal
Herrliche Tänze und viel Klamauk
Birgit Oster
13. Februar 2017

Prunksitzung der NKV Friedrichsthal vor ausverkauftem Haus.
Die Jugendgarde glänzte mit dem Tanz ,,Alice im Wunderland“. Foto: Seeber
Die Jugendgarde glänzte mit dem Tanz ,,Alice im Wunderland“. Foto: Seeber

In farbenfroher Verkleidungslaune zeigten sich am Samstagabend die Narren der NKV Friedrichsthal. Hier begegnete man einem Zombie, dort einem Cowboy, schräg gegenüber einem Indianer, wieder woanders sah man Harlekins oder ein Skelett. Doch nicht nur vor, sondern auch auf der Bühne im voll besetzten Rathausfestsaal waren die Karnevalisten feierlich verboozt.

Ein besonderer Blickfang für die Frauen waren die Flat Boys. Das von Christiane Wagner, Monika und Tatjana Molter trainierte Männerballett legte in genauso kurzen wie eng anliegenden schwarzen Hosen, Ballettschuhen, roter Fliege und rotem Glitzerhut einen atemberaubenden Tanz hin. Zu Beyoncés „Single Ladies“ und einer Disco-Version von „Ich war noch niemals in New York“ verausgabten sie sich so sehr, dass Elferratspräsident Markus Zimmer mit einem Augenzwinkern nach Sauerstoffzelt und Rettungssanitäter rief.

Ebenfalls mit ungewöhnlichen Kostümen überzeugte die Schautanzgruppe „Let's Dance“. Mit Trainerin Andrea Bach hatte man einen Tanz einstudiert, der das Publikum in die Zeit des Barock verschlug. Der Hofstaat musste sich ordentlich ins Zeug legen, um der Königin die Zeit zu vertreiben, bis ihr Mann wieder auftauchte. Dank starker Choreografie, die passenderweise mit barocken Klängen begann, um sich dann bis zu einer Disco-Version von „Rock me Amadeus“ zu steigern, und den stilvoll grauen Röckchen mit weißem Besatz gelang dies mühelos.

Mühelos war es auch für Frank Gau und Wolfgang Molter, die anwesenden Narren für sich zu gewinnen. Sichtlich in ihren Rollen als Don Gaumillo und Moltrone aufgehend, machten sie es Don Camillo und Peppone gleich und kabbelten sich kräftig, bezeichneten sich als „geistige Fehlbesetzung“ oder „Laune der Natur“. „Mir rutscht die Bux“, sagte beispielsweise der kräftige Geistliche Don Gaumillo. „Zu groß gekauft? Abgenommen hast Du ja nicht“, stichelte Moltrone als Bürgermeister. Dann fragte er: „Warum hast Du überhaupt zugenommen?“ Na, nach jedem Mal, dass er mit Moltrones Frau geschlafen habe, habe es Kaffee und Kuchen gegeben.

Den Abend zu einem furiosen Abschluss brachten die Fissäls, die mit einer ordentlichen Portion Klamauk die aktuellen Geschehnisse der Stadt beleuchteten. Was denn das Vereinshaus mache, fragten sie Carsten Bach, der per Glaskugel in die Zukunft schaute. „Abrakadabra, dreimal schwarzes Fissäl“, beschwörte er die Kugel – und plötzlich war das sich seit zwei Jahren in Renovierung befindliche Vereinshaus zu Schloss Neuschwanstein geworden.

Zum Finale traten nochmals alle Akteure gemeinsam auf die Bühne. Sehr stolz zeigte sich die NKV, dass die komplette Sitzung mit eigenen Talenten gestaltet wurde.

Die Akteure auf einen Blick: In der Bütt: Carsten und Angelina Bach; Markus und Janik Zimmer; Nicole Molter; Frank Gau und Wolfgang Molter; Tanz: Die Närrischen Frauen; Mia Deller und Hannes Bergmann; Minigarde; Jugendgarde; Tanzmariechen Leonie Bergmann; Funkenmariechen Selina Morgante; Juniorengarde, Funkengarde; Männerballett Flat Boys; Schautanzgruppe „Let's Dance“; Musik und Show: Bach-Spatzen; Die Fissäls; Helfer (Bühne) Janik Zimmer und Maximilian Bach; Musik: Horst Baecker; Technik: Frank Bergmann und Timo Gräber.






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