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Zum dritten Mal in Folge deutscher Vize-Meister

Dilsburg
Zum dritten Mal in Folge deutscher Vize-Meister
Philipp Semmler
22. Februar 2017

Bundesliga-Keglerinnen des KSC Dilsburg patzen zum Saisonabschluss in Lünen, retten aber Platz zwei ganz knapp ins Ziel.
Der Angriff auf Erzrivale Oberthal misslang, doch am Ende konnten sich die Dilsburgerinnen immerhin über die Vizemeisterschaft freuen. Foto: A. Kalleder
Der Angriff auf Erzrivale Oberthal misslang, doch am Ende konnten sich die Dilsburgerinnen immerhin über die Vizemeisterschaft freuen. Foto: A. Kalleder

(s) Die Keglerinnen des KSC Dilsburg haben die Meisterschafts-Endrunde (Play-Offs) der Bundesliga auf Rang zwei abgeschlossen. Zum dritten Mal in Folge ist der KSC damit deutscher Vizemeister. „Es wurmt einen natürlich ein klein wenig, wenn man immer so knapp an der Meisterschaft vorbeischrammt. Aber insgesamt sind wir doch mit Platz zwei zufrieden“, sagte Dilsburgs Sandra Keller nach dem letzten Play-off-Spieltag am Samstag auf der Bahn von Preußen Lünen.

Dort wurde Dilsburg Letzter, holte aber immerhin die entscheidenden Einzelwertungspunkte, um Rang zwei knapp vor dem am Ende punktgleichen Team aus Lünen zu verteidigen. Beide Teams haben in der Endtabelle zwölf Zähler. Lünen erreichte aber nur 276 Einzelwertungspunkte, Dilsburg dagegen 283.

Zum Angriff auf den neuen deutschen Meister, die KF Oberthal, reichte es für Dilsburg in Lünen nicht mehr. Um die KFO noch von Rang eins zu verdrängen, hätte Dilsburg zwei Plätze vor dem Saar-Rivalen landen müssen – und das Team hätte zudem noch Einzelwertungspunkte gegenüber dem Rekordmeister aufholen müssen. Ein ganz schwieriges Unterfangen, das letztendlich auch nicht gelang. Oberthal schnappte sich mit Platz zwei hinter den Gastgeberinnen am Ende souverän den Titel – und das obwohl das Team bei der Anreise gleich zwei Mal im Stau stand und erst mit zehn Minuten Verspätung am Spielort eintraf. Für die Oberthalerinnen war es der vierte Meistertitel in Folge – eine Serie, die zuvor noch keinem Damenteam gelungen war.

Trotz des verpassten Titels war auch Dilsburgs Ex-Weltmeisterin Elgin Justen nicht unzufrieden: „Von Platz drei nach der regulären Saison noch auf Rang zwei vorzukommen, war das, was wir uns gewünscht hatten“, sagte sie. „Zumal wir ja in den Play-Offs auf Elke Radau-Lambert verzichten mussten.“ Die Top-Spielerin pausiert derzeit, weil sie schwanger ist.

Das beste Dilsburger Einzelergebnis beim Saisonfinale erzielte übrigens Junioren-Weltmeisterin Johanna Theiß mit 778 Holz (16 Einzelwertungspunkte) knapp vor Schlusskeglerin Keller (775 Holz, 14 Einzelwertungspunkte).






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