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KuBe Vortrag: Die japanische Mentalität nach Shinto

KuBe Vortrag: Die japanische Mentalität nach Shinto
KuBe
7. Juli 2017

Die japanische Mentalität nach Shinto
Bild

Referent: Takuro Okada



Freitag, 21. Juli 2017, 20.00 Uhr

Kultur- und Werkhof, Veranstaltungsraum NN
Nauwieser Strasse 19, Saarbrücken

Eintritt frei

Info: 01715361370



Im Jahr 2011, als die entsetzliche Katastrophe Japan heimsuchte, berichteten Journalisten aus allen Ländern mit Staunen, wie sanft und geduldig die betroffenen Menschen mit diesem schmerzhaften Schicksal umgehen.
In der verzweifelten Situation erhalten sie stabil ihre Ruhe aufrecht. Sie jammern und klagen nicht, sondern stellen sich geordnet zur von der Regierung und den ehrenamtlichen Helfern bereitgestellten Hilfs- und Lebensmittelverteilung an.
Trotz großem äußerem Chaos finden weder Plünderung noch Prügelei statt.

Warum wollen sich die Japaner so verhalten, und warum können sie das überhaupt?
Um dies zu erfahren, sollte man nach dem Wesen des „Shinto“ fragen und dieses kennenlernen.

Also, Japan!
Heute kennt man bereits einiges von diesem fernöstlichen Land: Sushi, Samurai, Ninja, Geisha, Haiku...
Aber den Mythos? Oder die Glaubensform?
Doch den innersten Sinn, den Boden der volkstümlichen Mentalität eines Landes kann man nicht allein über die Alltagsmedien oder dessen „Exportschlager“ durchschauen.

Ja, Japaner sind etwas seltsam.
Warum wird in Japan eine Katze zum Bahnhofsvorstand berufen?
Warum bedeutet „dumm“ in Japan quasi „heilig“?
Die japanische Mentalität ist mysteriös - selbst für Japaner. Aber dieses Mysterium hat eben seinen eigentlichen wirkmächtigen Kern im Shinto.
Was heißt Leben? Was bedeutet Glück?
Der Japaner findet eine Lösung dieser Fragen im Shinto.
Inspiriert Shinto den Menschen also zu einer glückseligen Lebensart?
„Es ist schließlich wohl ein Zauber.“

Im Vortrag setzen wir uns mit der „seelischen Wahrheit“ der Japaner, die moderne Japaner selbst heute allmählich aus den Augen verlieren, anhand der mystischen Glaubensform „Shinto“ auseinander. Darüberhinaus können wir womöglich erkennen, dass man „Shinto“ als alternative Lebensweise in der oft verwirrenden Vielfalt und Hektik der modernen Gesellschaft praktizieren kann.





Takuro Okada
1987 geboren in Osaka, Japan
1992 erster Violoncellounterricht
2003 - 2008 Karate-Ausbildung
2009 Übersiedlung nach Deutschland
2009 - 2013 Bachelorstudiengang Violoncello mit dem Profil künstlerische Ausbildung sowie Instrumetalpädagogik am Leopold Mozart Zentrum der Universität Augsburg (Abschluss mit Auszeichnung)
2013 - 2016 Masterstudiengang Violoncello in Augsburg
2014 - 2017 Masterstudiengang Kammermusik an der HfM Saar
Sowohl als Solist als auch als Kammermusiker gab er bereits zahlreiche Konzerte in Japan, Deutschland, Luxembourg und in der Schweiz.

Durch die künstlerische sowie pädagogische Studienarbeit begann er die Vereinigung von Körper und Seele anhand der japanischen Tradition zu erforschen. Hierzu inspirierte ihn der kulturelle sowie charakteristische Unterschied zwischen Japan und Deutschland.
2014 praktizierte er Zazen im Zen Kloster „Tenryuji“ in Osaka, und 2015 im Kloster „Koshoji“ in Kyoto.
Anhand zahlreicher literarischer Werke über die Shinto-Forschung, die Zen-Forschung und die japanische Volkstümlichkeit vertiefte Takuro Okada die Praxis der seelischen Einheit aus der Perspektive der Tradition Japans. Weiterhin praktiziert er die durch Karate-Ausbildung, Qigong-Ausbildung und täglichen Zazen aufgebaute Methode der Körperintegration im Instrumentalspiel.

Takuro Okada ist der Cellist des Klaviertrios „Talistrio“.
(www.talistrio.com/)




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