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Mieten an guten Saar-Standorten steigen

Mieten an guten Saar-Standorten steigen
Von SZ-Mitarbeiter Joachim Penner
13. Mai 2008

Saarbrücken. Während die Preise für freistehende Häuser sowie Doppelhaushälften in manchen Orten sanken, blieben sie für Eigentumswohnungen überwiegend konstant. Während für Wohnungen in einfachen und mittelguten Lagen die Kaltmieten überwiegend stabil blieben, stiegen sie an guten Standorten an
Saarbrücken. Während die Preise für freistehende Häuser sowie Doppelhaushälften in manchen Orten sanken, blieben sie für Eigentumswohnungen überwiegend konstant. Während für Wohnungen in einfachen und mittelguten Lagen die Kaltmieten überwiegend stabil blieben, stiegen sie an guten Standorten an. Preissteigerungen zwischen vier und acht Prozent gab es in Völklingen, St. Wendel, Saarbrücken, Sulzbach, Homburg und Merzig. Zwischen zehn und 13 Prozent stiegen sie sogar in St. Ingbert, Dudweiler, Neunkirchen und Saarlouis. Der Grund: In den vergangenen Jahren wurden kaum Neubauten errichtet, so dass bei einer höheren Nachfrage die Mietpreise stiegen.

Mit 6,50 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche müssen die Saarländer in der Landeshauptstadt sowie in Saarlouis für gut gelegene Wohnungen rechnen. Bei sechs Euro liegt die Kaltmiete in Homburg, 5,50 Euro muss man in St. Ingbert und Dudweiler einrechnen.

Das berichtete der Immobilienverband IVD West gestern vor den Saar-Medien in Saarbrücken. Der neue Immobilienpreisspiegel, den der Maklerverband herausgegeben hat, spiegelt die Trends in 13 saarländischen Gemeinden wider.

Grundsätzlich lässt sich - so Burkhard Blandfort, stellvertretender Vorsitzender des IVD West - ein Trend zu Gunsten der Stadt feststellen. Während der ländliche Raum für die meisten Immobilieninteressenten an Reiz verloren zu haben scheine, gewännen urbane Zonen wegen des steigenden Anteils äterer Menschen an der Bevölkerung wieder an Attraktivität wegen der Nähe wichtiger Versorgungseinrichtungen.

Selbst in Saarbrücken sei der Preistrend uneinheitlich. Für einfach ausgestattete sowie für hochwertige Immobilien blieben die Preise stabil. Im mittleren Preissegment sanken die Preise hingegen leicht. In guten Lagen kam es dagegen teilweise zu sanften Preiserhöhungen. Die Lage werde für den Wert einer Immobilie immer wichtiger. Für mittelgute Häuser in Saarbrücken muss man nach den Unterlagen der Makler derzeit rund 200000 Euro weniger kalkulieren als vor einem Jahr. Die Preise liegen im Schnitt bei 310000Euro. Für gut ausgestattete Häuser müsse man indes 350000 Euro einrechnen, rund 10000 Euro mehr als vor zwölf Monaten. In den übrigen saarländischen Gemeinden haben die Immobilien mittlerer Preisklasse nach den Worten von Blandfort zwischen fünf und 18 Prozent verloren. Den größten Rückgang haben die Makler in mittelguten Lagen St. Ingberts festgestellt. Dort sanken die Preise von 220000 Euro auf 180000 Euro. Preisrückgänge wurden auch in Dudweiler, Neunkirchen, Ottweiler und Sulzbach registriert. Teuer wird es in Saarbrücker Toplagen: Dort kosten Häuser bis zu 610000 Euro, in Wadern dagegen nur 190000 Euro. Das mittlere Preissegment leide, so die Makler, an der Verunsicherung der klassischen Mittelschicht und deren rückläufiger Finanzmittelverfügbarkeit.

Auf einen Blick

Wer sich für Häuser oder Wohnungen interessiert, kann sich am Samstag, 17. Mai, auf der Saarländischen Immobilienmesse in Saarbrücken über die Angebote von Bauträgern, Maklerbüros, Energie-Anbietern und Finanzdienstleistern informieren. Die Messe findet von 10 bis 17 Uhr in den Räumen der Europäischen Immobilienakademie, Hohenzollernstraße 35, statt. Parallel veranstaltet dort die Branche ab 10.30 Uhr ihren Immobilientag mit einer Reihe von Fachvorträgen. red




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