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Vorbei an Ungesehenem und Ungeahntem

Saarbrücken
Vorbei an Ungesehenem und Ungeahntem
Martin Rolshausen
17. März 2017

Der Verein „Geographie ohne Grenzen“ will Saarbrückern ihre Stadt aus neuen Blickwinkeln zeigen und erklären.
Durchs Nauwieser Viertel führen die Mitglieder des Vereins „Geographie ohne Grenzen“. Foto: Martin Rolshausen
Durchs Nauwieser Viertel führen die Mitglieder des Vereins „Geographie ohne Grenzen“. Foto: Martin Rolshausen

Wer in seiner Stadt nicht nur leben, sondern sie verstehen und womöglich auch gestalten will, der braucht Menschen wie Frank Lichtlein, Thomas Hippchen und Markus Kumpf. Die drei leiten den Saarbrücker Verein „Geographie ohne Grenzen“. „Vorbei an Ungesehenem und Ungeahntem möchten wir den Blick für unsere Umgebung schärfen und dazu anregen, mitzudenken, mitzureden, mitzugestalten“, lautet ihr Arbeitsauftrag. „Unser Ziel und Ansporn ist es“, sagt Lichtlein, den Menschen, die sich aufs Programm des Vereins einlassen, „Neues oder Bekanntes aus einem besonderen Blickwinkel zu zeigen“.

Dazu hat der Verein nun sein Jahresprogramm vorgelegt. Der Verein bietet in diesem Jahr 85 Exkursionen in Saarbrücken, dem Saarbrücker Umland und der Großregion an. Darunter befinden sich 15 Tagestouren mit dem Bus, 14 Wanderungen und 56 Führungen – schwerpunktmäßig in Saarbrücken.

Über 20 Angebote hat der Verein neu ausgearbeitet. Darunter befinden sich Stadtteilrundgänge zur „Stadtentwicklung im Saarbrücker Osten“ oder „Auf den Spuren des Widerstands“ in der Stadt. „Im Umland wird es neue Rundgänge zum Beispiel zu Medelsheimer Impressionen oder Kultur und Genuss im Simbachtal geben. Acht der fünfzehn Tagesfahrten sind neue Angebote, zum Beispiel zu Meisterwerken der französischen Kunst, zur gotischen Kunst im Rheintal oder ins Elsass“, sagt Lichtlein.

Seine Klassiker hat der Verein weiter im Programm: Brauereikultur in St. Johann, Wanderungen auf Premiumwegen im Regionalverband, Fahrten nach Verdun, Luxemburg und Lothringen. Im Programm ist auch eine Besichtigung der „Wohnung“ des Saarbrücker „Tatort“-Kommissars auf dem Dach der Mügelsbergschule.

Zusätzlich zu dem gedruckten Programm werde es weitere Veranstaltungen geben, die es aus zeitlichen oder organisatorischen Gründen nicht ins Programmheft geschafft haben, kündigt Lichtlein an. Der Verein will da unter anderem Begegnungen mit Saarbrücker Künstlern organisieren und das neuen Raumkonzept einer Schule vorstellen.

Darüber hinaus bietet der Verein Gruppen an, sie durch die Stadt zu begleiten. Gemeint sind damit weniger Touristen. „Geographie ohne Grenzen“ hat vor allem die Einheimischen im Blick. Vielleicht habe ja auch eine Firma Interesse, mit den Mitarbeitern den Stadtteil zu erkunden, in den sie jeden Tag zum Arbeiten kommen, über den sie aber womöglich kaum etwas wissen, sagt Lichtlein.

Den Saarbrückern und Gästen wollen die Stadtführer unter anderem das barocke Saarbrücken, das Nauwieser Viertel und Pflanzen in der Innenstadt zeigen.

Der erste offizielle Rundgang dieses Jahres ist am kommenden Samstag, 18.März. Da geht es mit Silke Roth durch das Quartier Mainzer Straße. Schwerpunkt des Rundgangs sind Künstlerateliers und Kunsthandwerker. Am darauf folgenden Sonntag, 19. März, führen Thomas Hippchen und Vera Loos durch das jüdische Saarbrücken.

Der Verein, sagt Lichtlein, sei aber nur so stark, wie ihn seine Mitglieder machen. Deshalb sucht „Geographie ohne Grenzen“ Zuwachs. Für Mitglieder, lockt Frank Lichtlein, gebe es exklusive Veranstaltungen, die nicht im Programmheft angeboten werden.

 

 

Zum Thema:

 

Kontakt zum Verein: Geographie ohne Grenzen, Haus der Umwelt, Evangelisch-Kirch-Straße 8, 66111 Saarbrücken, E-Mail: info@geographie-ohne-grenzen.de, Telefon (06 81) 30 14 02 89, Telefax: (06 81) 9 10 11 80. Auf der Internetseite des Vereins kann man sich das komplette Programm anschauen. www.geographie-ohne -grenzen.de






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