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Die Dienstleister fürs Gemeinwohl

Sulzbach
Die Dienstleister fürs Gemeinwohl
13. April 2017

Bei der Sulzbacher Feuerwehr wurden verdiente Wehrleute geehrt. Zudem gab es Übernahmen und Beförderungen.
Die Feuerwehrleute mit ihren Gästen nach der Ehrung. Foto: Stadt
Die Feuerwehrleute mit ihren Gästen nach der Ehrung. Foto: Stadt

(red) Rund um die Uhr sind sie einsatzbereit zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger. Sie helfen Menschen, die in Not geraten sind. Und das ehrenamtlich. Im vergangenen Jahr mussten die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Sulzbach zu insgesamt 339 Einsätzen ausrücken. Dabei bekämpften die Frauen und Männer 47 Brände und leisteten 292 Mal technische Hilfe. Bei all diesen Einsätzen leisteten die Wehrmänner und Wehrfrauen knapp 17 000 Einsatzstunden. Diese beeindruckenden Zahlen nannte Wehrführer Richard Plein bei der Jahreshauptversammlung der Wehr im Freizeitheim in Neuweiler.

„Diese überdurchschnittlich hohe Zahl von Hilfeleistungen im vergangenen Jahr kommt vor allem durch die beiden Hochwasserereignisse und Einsätze nach Sturmschäden zustande“, erläuterte Plein. Der Wehrführer zog einen Vergleich zwischen Feuerwehr und Fußball. Hier wie da gehe es um Einsatz und Können, um kluge Verteidigung und beherztes Handeln. Und wie im Fußball so gehe es auch bei den Feuerwehren nicht ohne Gemeinschaftsgeist und hohe Pflichtauffassung. Allerdings arbeiteten die Wehrleute im Gegensatz zu Profifußballern ehrenamtlich, jedoch nicht minder professionell, wie es aus dem Teilnehmerkreis heißt.

Plein: „Das ist ein Dienst, auf den unsere Gesellschaft nicht verzichten kann.“ Der Wehrführer stellte weiter fest: „Feuerwehren leisten mehr, als Brände zu löschen und in Katastrophen zu helfen. Sie fördern den Gemeinsinn und orientieren sich am Gemeinwohl.“ Als erfreulich bezeichnete Richard Plein die Entwicklung bei der Sulzbacher Jugendwehr. Die Zahl der jugendlichen Helfer steige stetig. Dies sei auf die gute Arbeit des Jugendwehrbeauftragten und des Betreuerteams zurückzuführen. Auch die Entwicklung des Spielmannzuges, der in diesem Jahr sein 15-jähriges Bestehen feiert, sei positiv zu werten.

In der Freiwilligen Feuerwehr Sulzbach leisten 156 Wehrleute ihren Dienst. 62 Mädchen und Jungs sind in der Jugendwehr. Die Altersabteilung hat 18 Mitglieder. 31 Musikerinnen und Musiker sind im Spielmannszug aktiv. Der Chef der Wehr, Bürgermeister Michael Adam, betonte: „Alle Wehrleute leisten eine hervorragende Arbeit. Vor allem in den beiden vergangenen Jahren haben sie ihr Können und ihre Leistungsbereitschaft bei mehreren Großeinsätzen, wie dem Hydac-Brand oder den Hochwasserereignissen, eindeutig unter Beweis gestellt.“ Im Namen der Stadt dankte Adam allen Feuerwehrfrauen und -männern für ihren aufopferungsvollen Einsatz und das große ehrenamtliche Engagement und betonte: „Unsere Wehr genießt zur Recht ein sehr hohes Ansehen bei unserer Bevölkerung.“

„Die Feuerwehr Sulzbach ist auf einem guten Weg“, stellte Regionalverbandsbrandinspekteur Tony Bender anerkennend fest. Hier seien alle mit großem Engagement und Herzblut bei der Sache.

Bei der Versammlung im Freizeitheim in Neuweiler gab es zahlreiche Ehrungen und Beförderungen. Aus der Jugendwehr übernommen wurden Lea Haßdenteufel, Marc Harhoff und Leon Thiel. Feuerwehrmänner sind jetzt Metin Atakan, Sven Mohrhardt, Bruno Pupo und Peter Hiry. Jasmin Maul wurde zur Oberfeuerwehrfrau befördert. Zu Oberfeuerwehrmännern aufgestiegen sind Christoph Bertram, Thomas Graul, Robin Zock, Florian Lück, Kevin Andres, Fabio Berstecher und Alexander Engbarth. Neuer Oberlöschmeister ist Patrik Wagner. Wehrführer Richard Plein wurde zum Hauptbrandmeister befördert.






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