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Närrische Frauen verabreichen Lachmedizin

Neuweiler
Närrische Frauen verabreichen Lachmedizin
red
23. Februar 2017

Faasebooze der KfD Neuweiler sorgen mit abwechslungsreichem Programm für beste Stimmung im Jugendfreizeitheim.
Stefanie Tesch-Adam führte als gestiefelter Kater charmant durchs Programm. Foto: Alois Daniel
Stefanie Tesch-Adam führte als gestiefelter Kater charmant durchs Programm. Foto: Alois Daniel

An zwei Tagen feierten die närrischen Frauen der KfD Neuweiler Faasenacht im Jugendfreizeitheim. Bei den beiden Auftritten jagte ein Lach-Höhepunkt den nächsten. Das Zwerchfell der Gästeschar wurde mächtig strapaziert. Stefanie Tesch-Adam, die als gestiefelter Kater wieder wortgewandt und charmant durch das Programm führte, „drohte“ schon zu Beginn – wegen der Grippewelle, die auch vor den Akteurinnen nicht haltgemacht hatte – mit Lachmedizin und prophezeite auch gleich deren heilende Wirkung. Das Programm, zusammengestellt von Monika Comont und Yvonne Comont-Kirsch, hielt, was es versprach – ganz ohne Risiken und Nebenwirkungen. Sogar ein Großteil des Sulzbacher Stadtrates ließ sich diese Medizin nicht entgehen.

Am Anfang dröhnte das Lied „Wir sind die Geilsten...“ aus den Lautsprechern. Dass dem tatsächlich so war, zeigte sich dann Schlag auf Schlag. Das jüngste und neueste Mitglied der Gruppe (Lena Uhl, 10 Jahre) kam als Engelchen auf die Bühne und berichtete von haltlosen Zuständen zu Hause und in Neuweiler. Danach mussten „2 Putzfrauen“ erst einmal den Saal säubern, wobei sie bei ihrem Getratsche so einige Themen amüsant aufs Korn nahmen.

Absolut ruhig wurde es im Saal bei einer „wortlosen Unterhaltung“. Die wurde allerdings immer wieder von heftigem Applaus und Gelächter unterbrochen. Eine „Möchtegern-Stewardess“, die ihren eigentlichen Beruf als Altenpflegerin hervorragend mit ihrem Traumberuf koppeln konnte, eine „Dreisterne-Köchin“, die keine Ahnung vom Kochen hatte, brachten das Publikum ebenso zum Lachen wie der „Jodelkurs“ – hier wurde aus dem jodelnden Franz der „Nippelausgefranz“. Umwerfend auch das sportliche Highlight „Kowedo“(mit neuem Weltrekord) und der Yoga-Kurs für Anfänger. Um nicht erkannte Missverständnisse ging es in den Sketchen „Zimmerreservierung“ und beim „Baby-Fotograf“. Dieser war der Dame des Hauses als „Ersatzerzeuger“ für die Familienplanung angekündigt worden. Beim musikalischen Beitrag der „Hofer Philharmonie“ hielt es niemanden mehr auf den Stühlen. Mit Luftpumpen wurde die Tritsch-Tratsch-Polka dargeboten. Im Frisörsalon „Die frechen Schnitte“ erfuhr man Neuigkeiten aus dem Arbeits- und Liebesleben der Darstellerinnen, aber auch dem des Bürgermeisters.

Wie im vergangenen Jahr erheiterten „Ernst und Erna“ das Publikum, diesmal mit Einblicken in ihre 25-jährige Ehe. Ein „Neu-Fastnachter“ trieb die Moderatorin fast in den Wahnsinn und dem Publikum die Lach-Tränen in die Augen.

Die tänzerischen Elemente steuerten die Tanzgruppen Potpourri und Hofer Mädels 3.0 bei, die sich zum Motto des 2. Teils (Märchen) einiges einfallen ließen. Yvonne Comont-Kirsch hatte mit Hilfe von Claudia Winkler einen Märchenrahmen ausgearbeitet, der bekannte Märchenfiguren mit modernen Texten und mitreißender Musik vereinte. Prinz „Parmesan“, der mit seinem getreuen Knappen und einer Fee auf der Suche nach der passenden Prinzessin war, erlebte witzige Abenteuer. Letztlich kam er zum Schluss, dass er „solo“ doch am besten sein Dasein an der Seite seines getreuen Gefährten bestreiten sollte. Wer nicht da war, hat was verpasst.

Zum Thema:

Die Mitwirkenden Mitgemacht haben: Stefanie Tesch-Adam, Monika Comont, Yvonne Comont-Kirsch, Doris Ullrich, Brigitte Weich, Claudia Winkler, Emily Winkler, Sabine Gerlach, Laura Gerlach, Sabrina Uhl, Lena Uhl, Charlott Steinmetz, Birgit Zintel, Taja Thiel und Martina Maget. Tänze kamen von den Gruppen Potpourri und Hofer Mädels 3.0. Musik machte Martin Schwindling. Michael Maget, Michael Pfeiffer und Patrick Röhl waren für die Technik zuständig.






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