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Russische Sektenanhänger verlassen Erdloch

Russische Sektenanhänger verlassen Erdloch
30. März 2008

Moskau. Vergeblich warteten sie auf den Weltuntergang - jetzt haben erste Anhänger einer russischen Sekte nach fünf Monaten ihre unterirdische Höhle in der Nähe von der Pensa an der Wolga verlassen
Moskau. Vergeblich warteten sie auf den Weltuntergang - jetzt haben erste Anhänger einer russischen Sekte nach fünf Monaten ihre unterirdische Höhle in der Nähe von der Pensa an der Wolga verlassen. Die sieben Frauen seien nach Hause zurückgekehrt, weil wegen Hochwassers Einsturzgefahr bestand, teilte der Vizegouverneur des Gebietes Pensa, Oleg Melnitschenko, laut der Agentur Interfax mit. 28 Menschen, darunter vier Kinder, waren am Sonntag noch in dem Erdloch. Rettungshelfer, Psychologen und einige der am Freitag zurückgekehrten Frauen versuchten am Wochenende die übrigen selbstmordgefährdeten Sektenanhängern zur Aufgabe zu bewegen. Der russische Zivilschutz erwartet angesichts bevorstehender schwerer Regenfälle, dass bald alle zurückkehren. Die seit November verschanzten Mitglieder der Sekte "Wahre russisch-orthodoxe Kirche" wollten bis Ende Mai in dem Tunnelsystem ausharren, um den Weltuntergang zu überleben. Im Fall einer Erstürmung hatten sie gedroht, sich selbst zu verbrennen. dpa


Tags: Menschen


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