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Die volle Packung närrisches Treiben

Wallerfangen
Die volle Packung närrisches Treiben
Johannes A. Bodwing
7. Februar 2017

Eine bunte Visitenkarte der Faasend präsentierten am Sonntagabend zwölf Vereine des Regionalbezirks Saarlouis-Lebach.
Einen begeisternden Reigen tanzte die Garde der Faasend Rebellen Steinrausch.
Einen begeisternden Reigen tanzte die Garde der Faasend Rebellen Steinrausch.

Gleich der erste Auftritt zündete am Sonntagabend den musikalischen Funken. Mit begeisternden Stimmungsliedern brachten Schöner & Friends vom KV Reisbach an die 500 Gäste in der voll besetzten Walderfingia in Wallung. Zum „Närrischen Regionalbezirk“ hatte der Bezirk Saarlouis-Lebach seine Vereine eingeladen. Ein gutes Dutzend tummelte sich unter wellenförmig aufgehängten breiten Bahnen in Rot, Blau und Weiß. Über hundert Akteure bereicherten das fünfstündige Programm mit überzeugenden Choreografien, deftigen Sprüchen und ausgefeilten Büttenreden.

Als würdige Gastgeber zeigten sich die Neimerder. Die feiern mit 4x11 Jahren ihr närrisches Jubiläum und führten mit Präsidentin Bärbel Kirst sowie Christoph Ponzio durch den Abend. Für passende Live-Musik war das Duo Dreierpasch im Einsatz. Rasante Auftritte legten die Garden aufs Parkett. Die Marsch-Garde der Faasend Rebellen Steinrausch, die Prinzengarde von Karo-Blau-Gold Roden, die Garde der Gold-Blauen Funken Saarwellingen und die gemischte Garden des CV Lebach sowie der Ri Ra Rutsch Schwalbach.

„Von meinem Leben ist, wie dumm, mehr als die Hälfte rum“, klagte Jung-Senior Michael Lewalter, Rot-Weiße Funken Saarwellingen. Und „statt um die Gunst der Frau zu buhle, geht man in die Rückenschule“. Märchenhaft waren die Choreografien der Schaugruppen. Als flottes Tanzspektakel präsentierte die GKG Fraulautern die Geschichte von „Cinderella“. Die Neimerder zeigten „Dornröschen“ in bunten Tanzszenen. Den „Froschkönig“ hingegen verulkten die Narren der SKC de Boules in einem Sketch.

„Der Karl“, das sind vier Musiker der Ri Ra Rutsch. Gewohnt behäbig singen sie seit Jahren zur selben Melodie. Diesmal als Heavy-Metal-Fans am Rollator.

„Zwei beste Freundinnen“ waren Gisela und Maria (Carmen und Christian Nagel) von den Gold-Blauen Funken. Sie zeigten, wie sich eine selbstbewusste Frau im Café einen knackigen Kerl angelt. Auf der Suche nach ihrem Prinzen war Michelle Reinsbach, Faasend Rebellen. Aber ein Mann, der gleichzeitig hübsch und intelligent sei, „dann wär a jo enn Fraa“. Als „Bibi und Duletsch“ tratschten Iris Gras und Monia Ockenfels, GKG Fraulautern. Sarah Jost, Gold-Blaue Funken, war das humorige „Schnuddelbepp“.

Zur Massage für die Lachmuskeln wurden von den Pähter Dickkäpp „Maja & Klaus“ (Christine Henseleit und (Bernhard Schmitt). Auf dem Weg zur Kreuzfahrt fauchte sie: „Du bescht manchmol so hell wie enn Tunnel!“ Er hingegen fühlte sich wohl in einer „sicherheitsrelevanten Eigenkreation“ aus aufgeblasenen Schwimmhilfen. Für Gesang sorgten Lena Kerren, Karo-Blau-Gold und die Gruppe De Hüütcha.

Die KKJA Schmelz zeigte tanzende Puppen, die ihrem Puppenspieler entflohen waren. Zu modernen Pop-Rhythmen tanzten die Azteken der Pähter Dickkäpp, von Karo-Blau-Gold kam ein Männerballett in US-Polizei-Uniform. Mit einer bunten Mischung ihrer Auftritte aus den vergangenen elf Jahren überraschte das Männerballett der Neimerder gegen 23 Uhr. Wenig später füllten die Akteure des Abends die Bühne zum prallen Finale.






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