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Ergreifendes Weihnachtskonzert des Kinder- und Jugendchores Freisen

Ergreifendes Weihnachtskonzert des Kinder- und Jugendchores Freisen
Kinder- und Jugendchor Freisen
15. Dezember 2017

Freisen. Damit hatte selbst der Veranstalter nicht gerechnet. Trotz widrigster Witterungs- und Straßenverhältnisse mit Schnee und glatten Straßen war die Freisener St. Remigius Kirche beim Weihnachtskonzert des Kinder- und Jugendchores Freisen bis auf den letzten Platz besetzt.
Der Kinder- und Jugendchor Freisen bei seinem Weihnachtskonzert in der Freisener Remigiuskirche
Der Kinder- und Jugendchor Freisen bei seinem Weihnachtskonzert in der Freisener Remigiuskirche

Genau 364 Zuhörer wurden gezählt. Und das lag ausschließlich an dem hervorragenden Ruf des Kinder- und Jugendchores Freisen, den er sich in den eineinhalb Jahren seines Bestehens bereits erworben hat.
Dachten viele Besucher des Sommerkonzertes im Juni dieses Jahres, dass eine Leistungssteigerung des Chores nicht mehr möglich sei, so wurden sie am zweiten Advent beim Weihnachtskonzert eines Besseren belehrt. Mit einer hervorragenden Gesangstechnik und einem bei Kindern selten zu hörenden homogenen Chorklang überzeugte der Freisener Chor alle Besucher.


Dabei ging das Konzept des Chorleiters Rolf Mohr vollkommen auf. Zu Beginn wünschte er, dass alle Besucher die Hektik und den Vorbereitungsstress einmal vergessen sollten und sich auf das besinnen, was Weihnachten sei: Besinnung, Freude, Andacht, Ehrfurcht und Frieden. Das bestätigte auch der Vorsitzende der Freisener Vereinsgemeinschaft, Alexander Becker: „80 Minuten Besinnung, Entspannung – einfach nur hören, so wollte es Rolf Mohr. Die Stimmen seines Chores öffneten jedes Herz. Es war ein wunderschönes Weihnachtskonzert.“


Und dieses Gefühl von Wärme und Harmonie zog sich durch das gesamte Konzert. Neben vielen bekannten Advents- und Weihnachtsliedern gab es auch einiges Neues zu hören, von dem unter anderem „The Lamb“, ein Werk einer jungen englischen Komponistin, unbedingt zu erwähnen ist. Begann der Abend mit überwiegend fröhlichen Liedern, so endete er mit den ruhigen und besinnlichen Titeln, wie unter anderem dem Abendsegen aus der Oper „Hänsel und Gretel“ mit hervorragenden Solistinnen, dem Andachtsjodler mit Unterstützung einer Männer-Bass-Riege und schließlich dem Lied „Stille Nacht“, bei dem am Ende das gesamte Publikum zu einem riesigen Chor zusammenwuchs.


Es gab stehende Ovationen und unzählige Verbeugungen, sodass der Kinder- und Jugendchor nicht ohne Zugabe von der Bühne gehen konnte. Die lieferte Rolf Mohr mit seiner Eigenkomposition „Was wünschen sich die Kinder“. Als dann der Chor die Bühne verlassen hatte und die jungen Sängerinnen und Sänger sich schon ihre Winterjacken angezogen hatten, klatschte das Publikum immer noch weiter, sodass der Chor ein weiteres letztes Mal die Bühne betrat und die Besucher mit dem „Weißen Winterwald“ nach Hause entließ.


Foto: Isolde Meuler






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