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Diese Mädels sind einfach unschlagbar

Alsweiler
Diese Mädels sind einfach unschlagbar
Frank Faber
29. März 2017

Riesen-Erfolg für die C-Jugend-Handballerinnen der HSG Marpingen-Als- weiler: Die Mannschaft hat in der gesamten Saison noch kein Spiel verloren und sicherte sich vorzeitig die Oberliga-Meisterschaft.
Freudentanz nach dem Sieg: Ausgelassen feiern die Mädchen den Titelgewinn. Zwei Spieltage vor Saison-Ende stehen sie schon als Meister fest. Fotos: B&K
Freudentanz nach dem Sieg: Ausgelassen feiern die Mädchen den Titelgewinn. Zwei Spieltage vor Saison-Ende stehen sie schon als Meister fest. Fotos: B&K

Schlusspfiff, Erleichterung und Jubeltaumel am Sonntag in der Alsweiler Sporthalle. Mehr als 200 Zuschauer feierten frenetisch die Oberliga-Meisterschaft der C-Jugend-Handballerinnen der HSG Marpingen-Alsweiler. „So sehen Sieger aus“, schrien die auf dem Parkett hüpfenden Mädels ihre Freude über den vorzeitigen Titelgewinn raus. Mit 18:14 (11:6) hatte die HSG zuvor in einem phasenweise hochklassigen Spiel den Tabellendritten TuS Kirn besiegt.

Zwei Spieltage vor Saisonschluss ist ihr nun die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Der überregionale Triumph ist allerdings nicht gleichbedeutend mit einem Aufstieg in eine höhere Spielklasse. Erst ab der weiblichen B-Jugend sieht der Deutsche Handball-Bund eine nationale Endrunde für die Oberligameister vor. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

„Wir sind so froh, dass wir gewonnen haben“, freute sich die überglückliche Anna Zägel. Nach 50 Minuten fiel auch den beiden Trainerinnen Anja Scherer und Heidi Sinnwell eine Zentnerlast von den Schultern. Im Hinspiel hatte Kirn beim 24:24 dem Moskitos-Nachwuchs den bislang einzigen Punktverlust der Saison beigebracht. Eine hohe Hürde wartete also. „Anfangs waren die Spielerinnen sehr aufgeregt, sie spielen ja auch nicht immer vor so vielen Zuschauern“, meinte Übungsleiterin Scherer, die in den 80er Jahren einmal für die deutsche Nationalmannschaft aufgelaufen ist.

Nach einem 0:2-Rückstand drehte die HSG dann auf und ging mit 4:2 in Führung. „Anfangs hatten wir schon etwas Angst“, gestand Jolina Klersy hinterher. Der Treffer zum 5:2 wirkte wie eine Erlösung. Malin Scherer, die Tochter der Trainerin, verhinderte zunächst mit einem Monsterblock ein Kreisanspiel, den folgenden Tempogegenstoß setzte sie gegen den Pfosten. Doch Anna Zägel fing kurz darauf den Ball wieder ab, bediente Malin Scherer, die im zweiten Anlauf sicher traf.

„Wir haben in der Abwehr bärenstark gespielt“, schwärmte Trainerin Scherer. Im Angriff stellten ihre Mädels die Kirnerinnen mit ständigen Positionswechseln vor unlösbare Probleme. „Da sind wir sehr flexibel. Jede Spielerin kann auf mehreren Positionen spielen“, erklärte Trainerin Heidi Sinnwell. Nach schnellen Ball-Passagen waren Anna Zägel und Johanna Brennauer beim Spiel Eins-gegen-Eins kaum zu stoppen.

Bei einer 11:6-Führung konnte der HSG-Nachwuchs in der Pause kurz durchatmen. In Hälfte zwei war enorm wichtig, dass Torhüterin Marie Recktenwald beim Stand von 13:9 einen Siebenmeter abwehrte. Linksaußen Jolina Klersy verwandelte nach dem 14:9 vier Würfe bis zum 18:13. „Als die Mama dann die Auszeit geholt hat, war ich mir sicher, dass wir gewinnen“, sagte Malin Scherer.

Mit dem Abpfiff brachen in der Halle alle Dämme. „Wir sind individuell sehr stark, aber auch einfach eine Mannschaft“, sah Trainerin Scherer den Hauptgrund für den Erfolg. Und damit soll nach Pokaltriumph und Meisterschaft während dieser Spielzeit noch nicht Schluss sein. „Die beiden letzten Spiele in Ottersheim und Rheingönheim wollen wir auch noch gewinnen“, so Jolina Klersy.

Für die HSG Marpingen-Alsweiler spielten: Tor: Marie Recktenwald, Frauke Eschenbeck, Feld: Malin Scherer 1 Tor, Jolina Klersy 5 Tore, Hannah Niesen, Anna Zägel 4 Tore, Hanna Schilke, Gianna Fuchs 1/1 Tor, Enya Zahn, Celina Klesen, Johanna Brennauer 7/1 Tore.






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