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Die Alten Herren haben noch nichts verlernt

St Wendel
Die Alten Herren haben noch nichts verlernt
Frank Faber
10. März 2017

FV Schwalbach und VfB Dillingen gewinnen Titel beim AH-Masters in St. Wendel. Auch ein früherer Bundesliga-Spieler darf jubeln.
Die AH-Fußballer des VfB Dillingen setzten sich nach 0:1-Rückstand noch mit 2:1 gegen Siersburg durch und waren danach völlig aus dem Häuschen. Foto: B&K
Die AH-Fußballer des VfB Dillingen setzten sich nach 0:1-Rückstand noch mit 2:1 gegen Siersburg durch und waren danach völlig aus dem Häuschen. Foto: B&K

Die Ü40-Fußballer der SG Schwalbach haben am Samstag ihren Titel beim AH-Hallenmasters im St. Wendeler Sportzentrum verteidigt. In der Altersklasse Ü50 setzte sich der VfB Dillingen durch. „Es war nicht unverdient, wir haben die Ruhe bewahrt“, meinte Ex-Bundesliga-Kicker Uwe Haas, der 33 Erstliga-Spiele für den 1. FC Köln absolviert hat und jetzt für die Dillinger AH spielt.

Im spannenden Finale gegen den FV Siersburg musste Dillingen einem 0:1-Rückstand hinterherlaufen, ein Schrägschuss von Rico Maas war im Kasten eingeschlagen. Irgendwie schmuggelte aber Ralf Christ zwei Minuten später die Kugel zum 1:1-Ausgleich über die Torlinie. „So ist es halt, wir hatten zuvor die Chance zum 2:0“, haderte Siersburgs Bernd Nötzel.

Die Entscheidung fiel nach sechs Minuten. Eric Forster zog ab – und die Kugel sauste wie ein Strich zum 2:1-Siegtreffer in das Netz. „Wir haben dann die Siersburger nicht mehr ins Spiel kommen“, zog Haas zufrieden Bilanz. Auf dem Weg in das Finale hatte er mit seinem Team im Halbfinale den Titelverteidiger Obere Saar mit 2:0 ausgeschaltet. Dritter wurde der SV Bardenbach nach einem 2:1 im Siebenmeterschießen über die Obere Saar.

Ältester Kicker auf dem Parkett war mit 68 Jahren Hans-Werner Eichhorn vom SV Holz-Wahlschieder. „Wir sind unter Wert geschlagen worden“, grummelte der frühere Spieler von Borussia Neunkirchen. Sein Team belegte in der Gruppe A den vierten Platz. Insgesamt waren elf Mannschaften in zwei Gruppen im Einsatz.

Im Finale der Ü40 trafen wie schon im Vorjahr der Titelverteidiger SG Schwalbach und der SC Halberg Brebach aufeinander. „Wir brauchen anscheinend in jedem Spiel einen Rückstand, um in Fahrt zu kommen“, sagte der Schwalbacher Christian Weiland schon vor dem Spiel. Und so kam es auch. Andreas Salm schoss Brebach mit 1:0 und 2:1 in Führung. Michael Messina und Jürgen Welter drehten danach das hochklassige Aufeinandertreffen aber noch zu einem 3:2 für Schwalbach. Brebachs Doppeltorschützen Salm fälschte dann noch bei einer Rettungstat den Ball unglücklich zum 4:2 ab. „Das lag an der fehlenden Kraft“, erklärte Salm hinterher. Mehr als der Anschlusstreffer zum 3:4 durch Frank Dresch war für die aufopferungsvoll kämpfenden Brebacher dann nicht mehr drin.

Die Entscheidung blieb dem besten Spieler des Turniers vorbehalten: Nicola Granata traf zum 5:3 für Schwalbach. „Als Siersburger bin ich nur ein Gastspieler, aber mit den Jungs hat das viel Spaß gemacht“, sagte Granata, der den Saarlandligisten FV Siersburg trainiert. Für Brebach war es die dritte Masters-Finalniederlage in Folge. „Schwalbach gewann im Turnierverlauf aber zwei Mal gegen uns, dadurch haben sie den Titel auch verdient“, meinte Salm.

Zuvor waren die Halbfinalspiele Roden gegen Brebach mit 5:6 und Schwalbach gegen Schiffweiler mit 7:6 im Siebenmeterschießen entschieden worden. Roden sicherte sich Platz drei durch einen 3:2-Erfolg ebenfalls vom Siebenmeterpunkt über Schiffweiler. Aus dem Kreis St. Wendel war keine Mannschaft am Start.






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