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Eine echte Kappensitzung

Eine echte Kappensitzung
17. Februar 2020

Starke Büttenreden bei den Blieskasteler Stallböcken.
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BLIESKASTEL Pünktlich um 20 Uhr 11 begann bei der BKG „Nix wie druff“ die Gala-Prunksitzung. Keine Show, keine Revue, nein eine echte Kappensitzung mit starken Büttenreden, lautstarker Musik und Gesang, und vor allem prächtigen Tanzdarbietungen, vor ausverkauftem Haus.

Wenn als erste Büttenrede der mehrfache Saarlandmeister Kirk Rebmann auf die Bühne steigt, weiß man was die BKG an starken Büttenkanonen zu bieten hat. Nicht erst seit „de doofe Nüss“ und „em Arisch un Laarisch“ ist bekannt, das in Blieskastel die Qualität der Reden ein Alleinstellungsmerkmal ist. Mina Battel, Sina Schuck, und Nina Schöck sowie Dana Roth beherrschen als Tanzmariechen den Spagat zwischen Turnierqualität und Publikumswirksamkeit und wurden von den Zuschauern gefeiert.

Mit Spannung erwartet wurde die diesjährige Rede des Stallbocks und soviel darf verraten werden: Entgegen seiner Namenspatin bleibt der BKG ihr Annelie erhalten. Ben und Thomas Schmitt wussten, getreu dem Saarländischen Motto „Großes entsteht im Kleinen“: „Do han mir in Blieskastel jo genug Startkapital“.

Der Herr Allergisch feierte zusammen mit dem erfahrenen Herr Ferdich eine mehr als gelungene Premiere. Respekt Etienne Sand und Steffen Welsch. Ebenso unvergleichlich „es Ursel un es Renate“, die zwei von de Bank, sind Urgesteine der Blieskasteler Fastnacht und mit das Beste, was die Region zu bieten hat.

Musikalisch frisch, neu und rotzfrech war die Überraschung des Abends, die Teenyband „Junge Kaoten“. Ein genialer Coup der BKG war es sicherlich, die sieben zwölf- bis 14-jährigen Talente zu engagieren. Das Publikum tanze ähnlich wild wie zum Finale, mit der Saarländischen Fastnachtsensation „die Konsorten“ auf den Stühlen und Tischen.

Apropos Tanzen: Gardetanz wird in Blieskastel groß geschrieben. Böckcher, Minis, Junioren und Funkengarde feuerten fetzige Marschtänze, aber auch atemberaubende Schautänze auf die Bühne der ehrwürdigen Bliesgau-Festhalle.

Den Abend hatte Sitzungspräsident Elmar Becker locker im Griff und lenkte souverän das Narrenschiff von Programmpunkt zu Programmpunkt, umrahmt von ihrer Lieblichkeit Prinzessin Steffie und ihrer Hofdame Margit I.
Aber irgendwann ist Schluss und das bedeutet in Kaschtel Michi’s Boygroup das (nach eigenen Angaben) geilste Männerballet der Welt. In diesem Jahr besiegten die Kaschdeler Asterix und Obelix natürlich die Römer in beeindruckender Weise und als sich der Nebel vom Zaubertrankkessel senkte, hörte man Troubadix nicht mehr, dafür aber einmal mehr die Konsorten.




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