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Jetzt auch Training mit der Polizei: Erfolg für die Radlerfreunde Homburg und die von ihnen eingerichtete Werkstatt

Homburg
Jetzt auch Training mit der Polizei
Erfolg für die Radlerfreunde Homburg und die von ihnen eingerichtete Werkstatt
bea
9. April 2016

Initiiert von den Radlerfreunden Homburg und mittlerweile unterstützt von vielen Seiten, entwickelt sich die Fahrradwerkstatt gut. Hier erhalten Flüchtlinge Räder, um sich in ihrer neuen Heimat zu bewegen.
Beim ersten Fahrradtraining verdeutlichte vor den jungen Syrern zunächst der Leiter der Schule, Polizeihauptkommissar Robert Schmitt, die Wichtigkeit eines Helms und dessen richtigen Sitz. Foto: Linda Barth/Stadt
Beim ersten Fahrradtraining verdeutlichte vor den jungen Syrern zunächst der Leiter der Schule, Polizeihauptkommissar Robert Schmitt, die Wichtigkeit eines Helms und dessen richtigen Sitz. Foto: Linda Barth/Stadt
Anfang Dezember eröffneten die Radlerfreunde Homburg ihre Fahrradwerkstatt in der Berliner Straße in Erbach. Seitdem konnten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bereits zahlreiche aufgerüstete Räder an Flüchtlinge und Bedürftige in Homburg austeilen. Die Stadtverwaltung, die Arbeiterwohlfahrt, das Michelin-Werk Homburg und der Verein „Homburger wollen helfen“ unterstützen den Verein in seinem Unternehmen, viele Bürgerinnen und Bürger spendeten ihre Drahtesel und gerade die Flüchtlinge freuen sich über diese Fortbewegungsmöglichkeit. Damit diese sich auch sicher im Straßenverkehr bewegen können, vereinbarten die Radlerfreunde Homburg und die Polizei, Trainingsstunden in der Jugendverkehrsschule in Erbach anzubieten. Beim ersten Termin kamen Karl Manderscheid und Manfred Höchst von den Radlerfreunden gemeinsam mit fünf jungen Syrern, um die Regeln auf deutschen Straßen zu lernen. Zunächst verdeutlichte der Leiter der Schule, Polizeihauptkommissar Robert Schmitt, dabei die Wichtigkeit eines Helms und dessen richtigen Sitz. Dann ging es auf die Straße, wo das Losfahren, die Bedeutung der verschiedenen Straßenschilder und das Verhalten während des Fahrens verinnerlicht wurden. Ein Bild dieser ersten Aktion machte sich auch die Beigeordnete der Stadt, Christine Becker, die sich darüber freute, dass die Flüchtlinge, die sich sogar schon sehr gut auf Deutsch verständigen konnten, so engagieren und ihnen ihre Sicherheit wichtig ist. „Wir sind sehr froh, dieses Projekt der Fahrradwerkstatt in Homburg anbieten zu können. Für die Flüchtlinge ist dies ein ganz wichtiges Mittel, um ihre neue Heimat kennen zu lernen und ich freue mich, dass dieses Angebot von der Polizei weitergeht. Vielen Dank an alle, die dies ermöglichen.“ Über weitere Fahrradspenden freut sich das Team um Karl Manderscheid und Manfred Höchst natürlich.

Die Fahrradwerkstatt in der Berliner Straße 96 hat jeden Mittwoch zwischen 15 und 18 Uhr geöffnet. Bedürftige, die ein Fahrrad benötigen, müssen sich im Rathaus im Amt für Jugend, Senioren und Soziales melden. Dort gibt es einen entsprechenden Zuteilungsschein.






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