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Collmanns „Herzensangelegenheit“ beim Heimatclub Kirkel

Kirkel
Collmanns „Herzensangelegenheit“ beim Heimatclub Kirkel
sho
23. Juni 2015

Mit Urban Collmann hat der SV Kirkel einen neuen Trainer. Sein Heimatverein werde „definitiv die letzte Trainerstation“, sagt der Wolfersheimer. Beim Neuaufbau in der Kreisliga gehe es nicht um den Wiederaufstieg. Bauchschmerzen nach Heimspielen nimmt er aus einem Grund in Kauf.
Urban Collmann
Urban Collmann
Der kürzlich in die Fußball-Kreisliga A abgestiegene SV Kirkel hat seit vergangener Woche einen neuen Trainer. Nachdem sich der Vorstand und der bisherige Trainer Uwe Grub in beiderseitigem Einvernehmen nach Ablauf der Runde getrennt hatten, übernimmt nun Urban Collmann. Der 65-jährige Wolfersheimer hatte zuletzt die SG Rubenheim-Herbitzheim-Bliesdalheim II trainiert, musste dort aber sein Amt im vergangenen Sommer kurz nach Vorbereitungsbeginn aus familiären Gründen abgeben.

„Ich bin in Kirkel geboren und der SV Kirkel ist mein Heimatverein. Dies wird definitiv meine letzte Trainerstation werden. Ich habe das Amt übernommen, weil das eine Herzensangelegenheit für mich ist“, erklärte Collmann. Auf Grund von „sechs bis sieben Abgängen“ sei es ihm bewusst, „eine ganz schwere Aufgabe“ anzutreten. Der Verein stehe vor einem „kompletten Neuaufbau“. Es gehe jetzt nur darum, die „Talfahrt zu stoppen“, eine ordentliche Vorrunde zu spielen und im Winter den „ein oder anderen Neuzugang nach Kirkel zu locken“. Eine Zielsetzung Aufstieg sei unter diesen Voraussetzungen „überhaupt kein Thema“. Vielmehr gehe es darum, die „Strukturen wieder auf den richtigen Weg zu bringen“. Collmann sei sich darüber bewusst „dass ich vielleicht an einigen Sonntagen nach den Spielen mit Schmerzen im Bauch den Heimweg antreten werde. Doch wie bereits gesagt, der SV Kirkel ist eine absolute Herzensangelegenheit für mich. Und von daher nehme ich auch dies gerne in Kauf“.
 

„Er brennt für diese Aufgabe“

Kirkels Vorsitzender Bernd Günther lobt den neuen Trainer in den höchsten Tönen: „Niemand der Trainerkandidaten hat die Begeisterung, Motivation und die Rahmenbedingungen einbringen können, die hier dringend benötigt werden. Er brennt für diese Aufgabe, was in unserer Situation entscheidend ist.“ Kirkel stieg als Vorletzter der Bezirksliga Homburg ab, da der FC Bierbach die A-Klassen-Relegation gewann und somit den letzten freien Platz in der Bezirksliga einnahm.





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