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Grillparty als Erfolgsrezept für den Klassenverbleib: Poolbillard: PBC Joker Alstadt schafft Klassenerhalt in der 2. Bundesliga Süd – „In der Hinrunde pfui, in der Rückrunde hui!“

Altstadt
Grillparty als Erfolgsrezept für den Klassenverbleib
Poolbillard: PBC Joker Alstadt schafft Klassenerhalt in der 2. Bundesliga Süd – „In der Hinrunde pfui, in der Rückrunde hui!“
sho
27. Mai 2016

Mit zwei Siegen hat der PBC Joker Altstadt den Klassenverbleib in der 2. Bundesliga Süd geschafft. Die Altstadter spielten in der Rückrunde stark und holten da sogar mehr Punkte als der Meister. Für die nächste Saison hat Spieler Ralf Wack dabei einen Wunsch.
Ralf Wack, Christopher Ahrens, Sebastian Staab und Jörg Kohl (von links) machten den Klassenverbleib in der 2. Bundesliga mit dem PBC Joker Altstadt auf den letzten Drücker perfekt. Foto: Hagen
Ralf Wack, Christopher Ahrens, Sebastian Staab und Jörg Kohl (von links) machten den Klassenverbleib in der 2. Bundesliga mit dem PBC Joker Altstadt auf den letzten Drücker perfekt. Foto: Hagen
Die Poolbillard-Spieler des PBC Joker Altstadt haben vor Kurzem am letzten Doppel-Spieltag der 2. Bundesliga Süd mit einer wahren Energieleistung noch den drohenden Abstieg abgewendet. Der bisherige Tabellenvorletzte bezwang zunächst zu Hause den 1. PBC Gera mit 6:2. Zur Pause stand es 3:1, Sebastian Staab, Marco Dorenburg sowie Christopher Ahrens hatten gepunktet. Im zweiten Durchgang machten die drei gleichen Spieler den 6:2-Gesamterfolg perfekt. Dagegen musste Ralf Wack zwei Niederlagen hinnehmen. „Nach diesem Spiel hatten wir uns zum Grillen verabredet und dabei die wichtige Partie am nächsten Tag gegen den BC Siegtal etwas ausgeblendet. Das war gut so, um dann erneut den Kopf frei zu haben“, erklärte Wack.

Es musste auch im zweiten Kellerduell des Wochenendes unbedingt ein Sieg her, um dem Abstiegsgespenst noch zu entrinnen. Und erneut hielt das Nervenkostüm der Altstadter dem Druck stand. Siegtal wurde mit 5:3 bezwungen und damit zum Saisonfinale noch der Sprung von Platz sieben auf Rang fünf geschafft. Dieses Mal stand es nach der Hälfte der acht Partien 3:1 für die Saarländer. Staab, Dorenburg und Wack hatten gepunktet, Ahrens verloren. Nach Wiederbeginn machten dann Dorenburg und Staab den Klassenverbleib perfekt, die Niederlagen von Wack und Jörg Kohl fielen nicht mehr ins Gewicht.

„In der Hinrunde pfui - in der Rückrunde hui!“ So fasste Wack die Saison des Zweitligisten zusammen. In der Vorrunde hatte die Joker-Mannschaft lediglich vier Punkte geholt und schien dem Abstieg nicht mehr entrinnen zu können. Doch dann ging ein Ruck durch das Team, das bis zum Saisonende noch 14 Punkte holte. „Damit waren wir in der Rückrunde einen Punkt besser als der Meister 1. PBC Karben. Nur noch der Tabellenzweite Fortuna Straubing II kam ebenfalls auf 14 Punkte – alle anderen Mannschaften holten weniger Zähler“, berichtete Wack.

Für Altstadt beginnt die dritte Saison im deutschen Unterhaus erst wieder im November. „Es sieht so aus, dass dieses Mal kein Erstliga-Absteiger zu uns in die Süd-Gruppe kommt, was mit Sicherheit ein großer Vorteil ist. Wir werden auf unsere eingespielte Mannschaft bauen und müssen unbedingt versuchen, dieses Mal die Vorrunde nicht zu verschlafen“, betont Wack.

Mit Leon Kohl solle in der nächsten Saison ein großes Talent noch enger an den Kader der ersten Mannschaft herangeführt werden. Der 15-Jährige ist in der zweiten in der Oberliga Stammspieler und kam bereits zu zwei Einsätzen in der 2. Liga. „Leon nimmt als aktueller deutscher Jugendmeister im August an der EM in Albanien teil und ist auf einem sehr guten Weg“, lobt Wack die „erstklassige Nachwuchsarbeit“ im Verein.





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