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Spediteure: Saarland muss Mauterhöhung im Bundesrat verhindern

Spediteure: Saarland muss Mauterhöhung im Bundesrat verhindern
22. Juni 2008

Saarbrücken. Der Landesverband Verkehrsgewerbe Saarland (LVS) fordert die Landesregierung auf, die geplante Mauterhöhung, die vom Bundeskabinett bereits beschlossen ist, im Bundesrat zu Fall zu bringen. Denn die Länderkammer "muss der Mauterhöhung noch zustimmen", erläutert der LVS-Geschäftsführer Claus-Thomas Bodamer
Saarbrücken. Der Landesverband Verkehrsgewerbe Saarland (LVS) fordert die Landesregierung auf, die geplante Mauterhöhung, die vom Bundeskabinett bereits beschlossen ist, im Bundesrat zu Fall zu bringen. Denn die Länderkammer "muss der Mauterhöhung noch zustimmen", erläutert der LVS-Geschäftsführer Claus-Thomas Bodamer. Die Erhöhung der Maut werde nach neuesten Berechnungen der Verbände "dramatisch ausfallen" - und zwar in einer Spanne von 40 bis 88 Prozent. "Die Mauteinnahmen des Bundes sollen dadurch von 3,8 auf sechs Milliarden Euro pro Jahr steigen", sagt Bodamer. Selbst bei den saubersten Lkw der Emissionsklasse5, die erst ab Oktober 2009 vorgeschrieben sei, steige die Maut von elf auf 15,4 Cent pro Kilometer. Auch seien es nicht "die alten Stinker", die von den Straßen verschwänden. Eine 72-prozentige Maut-Erhöhung müssten die Spediteure schon bei Lkw der Emissionsklasse3 verkraften. "Fahrzeuge dieser Klasse waren bis 2006 Stand der Technik", so Bodamer. low




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