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Alle Dirigenten gaben sich die Ehre: 43. Weihnachtskonzert des Musikvereins Wittersheim/Bebelsheim in der Festhalle

Wittersheim
Alle Dirigenten gaben sich die Ehre
43. Weihnachtskonzert des Musikvereins Wittersheim/Bebelsheim in der Festhalle
red
30. Dezember 2016

Das triste Wetter, das nicht wirklich zu Weihnachten passte, ließen die Aufführenden des Konzertes in der Wittersheimer Festhalle schnell vergessen. Rasch entstand ein „Winterwonderland“ auf der Bühne und begeisterte alle Zuhörer.
Das Orchester des Musikvereins Wittersheim/Bebelsheim beim Weihnachtskonzert. Foto: Michael Abel
Das Orchester des Musikvereins Wittersheim/Bebelsheim beim Weihnachtskonzert. Foto: Michael Abel

Es ist schon beachtlich, dass beim 43. Weihnachtskonzert des Musikvereins Wittersheim/Bebelsheim alle bisherigen und aktiven Dirigenten anwesend waren. Ehrendirigent Emanuel Zierhut, der das Orchester 1970 gründete hörte seinen Musikern aufmerksam als Gast zu. Reinhold Ernst, Dirigent von 1995 bis 2015, spielte als Hornist aktiv mit. Und der neue Dirigent, Iulian Zbarcea, hatte die Musikerinnen und Musiker bestens auf den Auftritt vorbereitet. Dabei wurde den Gästen in der Wittersheimer Festhalle ein breites Programm angeboten.

Vom russischen Zarenreich über die Schweizer Alpen bis nach New Orleans in den Vereinigten Staaten erstreckte sich die musikalische Reise. Vom tristen Weihnachtswetter wurden die Zuhörer durch eine swingenden „Winterwonderland“ in einer verzauberten Winterlandschaft mit glitzerndem Schnee, Schneemännern, funkelnden Sternen und Glöckchen in der Ferne geführt. Anschließend gab es symphonische Blasmusik von Gustav Holst mit der First Suite in Es, ein dreisätziges Werk mit Chaconne, Intermezzo und einem englischen Marsch mit federnden Rhythmen und einer gefühlsvollen Melodie. Melodien vom wohl populärsten Jazzmusiker aller Zeiten, Louis Armstrong, gab es danach. Es war schlicht ergreifend, die Melodien „What A Wonderful World“, „O When The Saints“ und „Hello Dolly“ zu hören.

Den Abschluss der ersten Halbzeit bildete der Marsch „Mein Regiment“ von Hermann Ludwig Blankenburg. Mit der Ouvertüre 1812 von Pjotr Iljitsch Tschaikowskis ging es nach der Pause ins russische Zarenreich. Das Stück stellte den Sieg Russlands in den Napoleonischen Kriegen dar. Anschließend wurde es märchenhaft mit der Ouvertüre zu Humperdincks „Hänsel und Gretel“. Moment for Morricone von Ennio Morricone geleitete die Zuhörer dann in das Genre der Italo-Western. Filmmusik aus „Zwei glorreiche Halunken“ und dem Kultfilm „Spiel mir das Lied vom Tod“ begeisterten die Zuhörer. Zum Abschluss des Konzertes spielte das Orchester die Polka-Hymne „Ein halbes Jahrhundert“ der schweizerischen Blaskapelle Rigispatzen und den Helenenmarsch von Friedrich Lübbert, einen schwungvollen Militärmarsch im Zweivierteltakt. Aber damit nicht genug. Das Publikum forderte noch zwei Zugaben: den Zigeunermarsch und nochmals den Marsch „Mein Regiment“.

Wer das Orchester nochmals hören möchte, ist zum Gottesdienst am Sonntag, 7. Januar, um 10 Uhr in die Kirche „St. Margartha“ eingeladen.






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