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Schon stolze 30 „Halbstarke“: Beim Abschlusskonzert des Musikvereins Ommersheim überzeugten auch die Schüler

Ommersheim
Schon stolze 30 „Halbstarke“
Beim Abschlusskonzert des Musikvereins Ommersheim überzeugten auch die Schüler
Jörg Martin
8. Dezember 2016

Drei gelungene Kostproben seines Könnens gab das Schülerorchester „HalbStark“ zum Jahresabschlusskonzert des Musikvereins Ommersheim. Leiterin Kerstin Niklos gibt den Taktstock des jungen Klangkörpers aus Zeitgründen zum Jahresende an Anna Hartz ab.
Das Große Orchester des Musikvereins Ommersheim bei seinem Konzert in der Saarpfalz-Halle. Foto: Jörg Martin
Das Große Orchester des Musikvereins Ommersheim bei seinem Konzert in der Saarpfalz-Halle. Foto: Jörg Martin

Wenn man ein Projekt auf den Weg bringt und dabei alles gut verläuft, nimmt das Ganze manchmal einen Verlauf, der nicht immer vorhersehbar ist. So kann man die positive Entwicklung des Schülerorchesters „HalbStark“ beim Musikverein Ommersheim (MVO) beschrieben. Beim Jahresabschlusskonzert am vergangenen Sonntagnachmittag konnte MVO-Vorsitzender Francesco Fontana in der Saarpfalz-Halle vermelden, dass sich das noch junge Nachwuchsorchester mittlerweile auf stolze 30 Jugendliche vergrößert habe.

Die Musiker rekrutiere man seit 2015 durch eine Kooperation mit der Grundschule Erfweiler-Ehlingen. Der Wermutstropfen: Leiterin Kerstin Niklos gibt aus Zeitgründen den Taktstock zum Jahresende an Anna Hartz ab. Niklos verbleibt sowohl im Vereinsvorstand als auch im Orchester. Hartz musiziert bereits als Flötistin im Großen Orchester.

Die Schüler gaben an diesem Abend gleich drei Kostproben ihres Könnens. „The Music Mill“, wie die übrigen Titel auch von Jan de Haan, kam besonders an, weshalb das Schülerorchester eine Zugabe beisteuern musste. Helden und Legenden machten dieses Mal den Schwerpunkt des Jugendorchesters „LautStark“ (Leitung: Nikolaus Burgard) aus. Auch hier schien man mit der Titelauswahl nicht falsch gelegen zu haben. „Sau gudd“, entfuhr es einer Frau in Reihe 2 nach den Höhepunkten aus dem Film „Drachenzähmen leicht gemacht“. Da störte es nicht, dass es bei „The Soldier and the Princess“ gemäß Komposition kein Happy End gab. Mit dem Pop-Titel „Shut up and Dance“ aus 2015 von Walk the Moon bewiesen die Musiker, dass man auf der Höhe der Zeit ist. Der Bravo-Ruf am Ende überraschte dann niemanden mehr. Ganz unter den Komponisten John Williams hatte das Große Orchester (Leitung: Stefan Weber) sein Programm gestellt.

Herz schlägt höher

„Das Herz eines Musikers schlägt höher, wenn er John Williams spielen darf“, verriet Moderator Marc Bauer zu Beginn. So habe man etwa „Adventures on Earth“ aus dem Film „E.T.“ seit Jahresmitte geprobt und Dirigent Weber wegen der nicht ausreichenden Übung damals sehr gefordert.

Das Williams auch ganz andere Musik schreiben kann, bewiesen die Ommersheimer bei „Viktor's Tale“ aus dem Film „Terminal“. Die Probleme von Schauspieler Tom Hanks als Gestrandeter auf dem New Yorker Flughafen, konnte man so gut nachvollziehen. Dies vor allem dank des Solos von Michael Porten (Klarinette). Eine gute Grundlage, um sich auf eine musikalische Reise in einen Erlebnispark nahe Costa Rica zu begeben, um dort die Höhepunkte aus dem Film „Jurassic Park“ zu erleben. Nathalie Schanne beschrieb mit ihrem Flötensolo die Liebe des Filmpaares bei „Far an Away“, die Musik zum Film aus „In einem fernen Land“.

Bei der Zugabe - traditionell ein Marsch - „Die Sonne geht auf“, war vor allem eines offensichtlich: Das flotte Fingerspiel der Musiker. Auch hierfür gab es Bravo-Rufe, so, dass mit „Der Mond ist aufgegangen“ ein weiteres Stück gespielt werden musste.






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