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Saiten-Kunst vom Feinsten: Das Saarländische Zupforchester gastiert im Cloef-Atrium mit Musik aus fünf Jahrhunderten

Orscholz
Saiten-Kunst vom Feinsten
Das Saarländische Zupforchester gastiert im Cloef-Atrium mit Musik aus fünf Jahrhunderten
tth
22. September 2016

Auf eine lange Geschichte kann das Saarländische Zupforchester zurückblicken. Die rund 30 Musiker verfügen über ein außergewöhnlich großes Repertoire und haben sich auch überregional einen Namen gemacht.
Das Saarländische Zupforchester kommt nach Orscholz. foto: doris stutz
Das Saarländische Zupforchester kommt nach Orscholz. foto: doris stutz
Saiten-Zauber auf höchstem Niveau soll es am Sonntag, 25. September, im Cloef-Atrium geben, wenn das Saarländische Zupforchester (SZO) auftritt. Ab 18 Uhr will das älteste Landeszupforchester Deutschlands sein Können zeigen.

Das Ensemble feierte 2014 seinen 60. Geburtstag. Es zählt zu den führenden deutschen Orchestern seiner Art und genießt für sein ambitioniertes künstlerisches Wirken hohes Ansehen. Das SZO kann auf eine langjährige, kontinuierliche Konzerttätigkeit sowie Mitwirkung an europäischen Musikfestivals zurückblicken.

Konzertreisen führten das Orchester – auch als Kulturbotschafter des Saarlandes – durch Deutschland, Italien, Schweden, die Schweiz, Spanien, Frankreich, Luxemburg, Japan und die USA. Zehn Tonträger, Fernsehaufzeichnungen und die Rundfunkaufnahmen von über 500 Werken dokumentieren seine künstlerischen Aktivitäten.

Als Landesorchester des Bundes für Zupf- und Volksmusik Saar (BZVS) ist das SZO mit der Lehrgangstradition und Jugendarbeit des Verbandes eng verzahnt. Es vereint in seinen Reihen ambitionierte Laienmusiker aus saarländischen Vereinsorchestern, etliche davon ehemalige Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“. Mit den etwa 30 gut ausgebildeten, erfahrenen Spielern und einem hohen Anteil jugendlicher Musiker ist das Orchester optimal aufgestellt. Seine Markenzeichen sind eine differenzierte Klangkultur und ein anspruchsvolles, vielseitiges Repertoire aus fünf Jahrhunderten. Als Interpret zeitgenössischer Musik, internationaler Kompositionen und aktueller Genres hat es sich eine hohe Reputation erworben. Das Orchester musiziert auch in kammermusikalischen Gruppierungen, zum Beispiel einem reinen Gitarrenensemble oder einem Mandolinenquartett. Diese neuen „Facetten“ sind auf der Jubiläums-CD erstmals dokumentiert. In seiner langen Historie spielte das SZO unter namhaften Dirigenten wie Siegfried Behrend (Berlin), Marcel Wengler (Luxemburg) und Helmut Fackler, die alle auch Komponisten waren und für das Orchester Werke schufen. Seit 1988 steht der im Saarland geborene Gitarrist Reiner Stutz am Dirigentenpult.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.





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