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Glanzlichter beim Weihnachtskonzert im Big Eppel: 450 Zuschauer erlebten einen festlichen Musikmix des Instrumentalvereins Eppelborn (IVE) mit zahlreichen Höhepunkten

Eppelborn
Glanzlichter beim Weihnachtskonzert im Big Eppel
450 Zuschauer erlebten einen festlichen Musikmix des Instrumentalvereins Eppelborn (IVE) mit zahlreichen Höhepunkten
red
24. Dezember 2016

Die Musiker entführten ihre Zuhörer nach Wien und Spanien, und sie huldigten mit ihren Darbietungen Strauss, Mozart und Sissi. Am Ende gab's hochzufriedene Gesichter und Jubelstürme beim Publikum.

450 Gäste waren der Einladung des Instrumentalvereins Eppelborn (IVE) zum Weihnachtskonzert im Big Eppel gefolgt. Den Konzertauftakt übernahm das neu aufgestellte Jugendorchester. Die Vereinsnachwuchs zeigte nachdrücklich, welch große Fortschritte er unter seinem Dirigenten Florian Geibel macht, und durfte nicht ohne Zugabe von der Bühne. Nach nur vier Monaten Ausbildung saß übrigens Philipp Reiter beim Jugendorchester zum ersten Mal an der Tuba, wie es in der Pressemitteilung weiter heißt.

Anschließend entführten das große Orchester und Dirigent Christoph Schorr das Publikum ins musikalische Wien. Erste Konzert-Glanzlichter setzte die Ouvertüre zur Suppé-Operette „Banditenstreiche“. Diese entwickelt sich aus einem eher verhaltenen Anfang zu einem rasend schnellen Tanz. Ein anderer Strauss, nämlich Johann Strauss ist verantwortlich für den Wiener Vorzeige-Walzer „An der schönen blauen Donau“, den die Eppelborner Musiker in vollendetem Schwung auf die Bühne brachten.

Für den musikalischen Höhepunkt im ersten Teil war dann wieder eine Tuba zuständig: Sebastian Busch aus dem eigenen Vereinsnachwuchs studiert an der Hochschule für Musik in Saarbrücken und zeigte virtuos, dass man die „Zigeunerweisen“ des Spaniers Pablo de Sarasate, an denen sich normalerweise Soloviolinisten die Zähne ausbeißen, mit dem entsprechenden Können auch mit der Tuba beherrschen kann. Ganz große Klasse und stehende Ovationen.

Beim Stichwort Wien fallen einem automatisch noch zwei Namen ein: Einmal natürlich Wolfgang Amadeus Mozart und die unsterbliche Kaiserin Sissi. Beide waren Thema von weltbekannten Musicals, und der IVE zeigte in der zweiten Konzerthälfte mit Melodien aus diesen modernen Werken, dass er auch in der Sparte Pop und Rock auf dem Laufenden ist. Für besinnliche Momente sorgte Dirigent Schorr dann mit einem gefühlvoll gespielten Arrangement des österreichischen Weihnachtsliedes „Still, Still, Still“ und der „Alpenländischen Weihnacht“. Zwei Märsche als Zugabe – „Wien bleibt Wien“ und der Gassenhauer „Radetzky-Marsch“ sorgten dann für Jubelstürme beim Publikum und hochzufriedene Gesichter beim Dirgenten und den Musikern nach einem mehr als gelungenen Weihnachtskonzert.

Abgerundet wurde das Thema Wien durch eine Überraschung aus der Konditorei Resch – die Tochter des Hauses Barbara sitzt beim IVE an der Klarinette. Sie hatte eigens für das Konzert Sachertörtchen angefertigt.






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