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Preußen wieder auf dem Vormarsch: Fußball-Verbandsligist SV Merchweiler ist mit Platz drei zur Winterpause zufrieden

Merchweiler
Preußen wieder auf dem Vormarsch
Fußball-Verbandsligist SV Merchweiler ist mit Platz drei zur Winterpause zufrieden
Heinz Bier
3. Januar 2017

Hätte der SV Merchweiler das letzte Spiel des Jahres gegen Tabellenführer FC Homburg II gewonnen statt verloren, stünde er noch weiter oben. Aber auch mit Platz drei sind die Preußen zufrieden, zumal Trainer Peter Müller aus Verletzungsgründen viel improvisieren musste.
Kapitän Andreas Zimmermann (am Ball) spielt mit dem SV Merchweiler in der Verbandsliga Nordost um den Aufstieg mit – auch, wenn das letzte Spiel vor der Winterpause gegen Tabellenführer FC Homburg II (in Grün) verloren ging. Foto: Markus Hagen
Kapitän Andreas Zimmermann (am Ball) spielt mit dem SV Merchweiler in der Verbandsliga Nordost um den Aufstieg mit – auch, wenn das letzte Spiel vor der Winterpause gegen Tabellenführer FC Homburg II (in Grün) verloren ging. Foto: Markus Hagen

Nach dem Abstieg aus der Fußball-Saarlandliga im Sommer 2015 ist der SV Preußen Merchweiler wieder ganz nah dran an der höchsten saarländischen Spielklasse. Nach Ende der Vorrunde in der Verbandsliga Nordost steht der SV mit vier Punkten Rückstand auf Spitzenreiter FC Homburg II auf Platz drei. Der Rückstand auf den Zweiten SV Bliesmengen-Bolchen beträgt nur einen Punkt.

Die Preußen hätten sogar auf Platz eins überwintern können, hätten sie nicht am letzten Spieltag des Jahres das Spitzenspiel auf eigenem Platz gegen den FCH II mit 1:3 verloren. „Da haben wir eine große Chance vertan und hätten es zum Ende der Vorrunde nochmal spannend machen können“, bedauert Thomas Bost, der Teammanager der Preußen. Er fügt an: „Aber es ist ja noch nichts passiert und immer noch alles möglich.“

Deshalb zieht Bost bis zum jetzigen Zeitpunkt eine positive Halbzeit-Bilanz. „Wir sind bisher mit der Situation sehr zufrieden“, bestätigt er und ergänzt: „Der bisherige Saisonverlauf ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass unser Trainer Peter Müller aufgrund von Verletzungsausfällen immer wieder improvisieren musste.“

Unter anderem musste der Tabellendritte in den beiden letzten Spielen des Jahres auf Torjäger Marcel Zenner verzichten. Der mit elf Treffern beste Saisontorschütze musste sich nach Beschwerden an der Patellasehne einer Knieoperation unterziehen. „Sein Ausfall ist nicht so ohne weiteres zu kompensieren“, fürchtet Thomas Bost. Aber die Prognose sei gut, man könne davon auszugehen, dass Zenner im Frühjahr wieder zur Verfügung steht.

Ein dickes Lob zollt der Teammanager dem Trainer. „Er macht einen tollen Job und hat insbesondere einen guten Draht zu den jungen Spielern“, bewertet Bost die Arbeit von Peter Müller. Der Wiederaufstieg ist kein Muss, versichert er, doch es wäre „natürlich schön, wenn es am Ende mit dem Aufstieg klappen würde. Sollte es aber nicht funktionieren, geht die Welt auch nicht unter, und wir unternehmen einen neuen Anlauf“.

Ob es während der Winterpause bei den Preußen personelle Veränderungen geben wird, ist noch nicht klar. Fest steht, dass kein Spieler den Verein verlassen wird. „Und mit zwei potenziellen Neuzugängen laufen derzeit Gespräche“, verrät Bost, ohne aber Namen zu nennen. Für die Merchweiler geht die Saison am ersten März-Wochenende mit dem Heimspiel gegen die Sportvereinigung Hangard weiter. Die Hangarder waren wie Merchweiler vor Kurzem noch Saarlandligist, kämpfen als Vorletzter der Verbandsliga aber gegen den Abstieg in die Landesliga.

sv-merchweiler.de






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