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Abiturienten des Gymnasiums am Steinwald feiern mit „Neue Masche“ Erfolg

Auf neuen Socken zum Abiball
Abiturienten des Gymnasiums am Steinwald
9. Januar 2017

Die Abiturienten des Gymnasiums am Steinwald haben ihre Abikasse mit Hilfe eines originellen Konzeptes gefüllt und sich so vom Zeitalter des Kuchenverkaufs mit großem Erfolg verabschiedet: Durch den Verkauf von Socken und anderen Produkten konnte der Abi-Jahrgang des Gymnasiums 1.068€ sammeln, die jetzt der Stufenkasse zu gute kommen. Diese erfolgreiche und neue Art der Finanzierung hat das Freiburger Start-up-Unternehmen „Neue Masche“ ermöglicht. Die Abiturienten aus Neunkirchen sind dabei nicht allein mit ihrem Erfolgserlebnis: In den letzten zwei Jahren haben über 1000 Gruppen mit diesem Modell schon über 500.000 Euro Spenden gesammelt.

Durch eine Internetrecherche kamen die Abiturienten zu dem Konzept, dass seinen Ursprung in Schweden findet. Neue Masche unterstützt hier, in Deutschland und Österreich alle Gruppen, die für ihr gemeinnütziges Projekt Spenden benötigen. Also neben Abiturienten auch Pfadfinder, Schulklassen, Vereine, Ministranten und viele mehr. „Mit unserem Modell wollen wir es den Jugendlichen und anderen Engagierten ermöglichen, auch größere Summen zusammen zu bekommen, um sich ihre jeweiligen Träume zu erfüllen.“ sagt Benedikt Link, der Gründer von Neue Masche.

Doch wie hat sich die Abikasse denn nun konkret mit Geld gefüllt? Nach der Online- Anmeldung durch eine Schülerin bekam sie per Post alle Unterlagen zugeschickt, die für die Sammelaktion benötigt werden. Neben Produktkatalog und Bestelllisten auch Produktmuster, um den helfenden Schülern und natürlich auch den Unterstützern, ein möglichst genaues Bild der Aktion und den Produkten vermitteln zu können. Daraufhin ging es auch schon los. Der Abijahrgang erzählte im Bekannten- und Verwandtenkreis von ihrer Aktion und sammelte dabei gleich Bestellungen für die angebotenen Produkte beispielsweise Socken, Geschirrtücher, Seifen, Kalender uvm. . Pro Bestellung haben sich die Abiturienten dann 4€ für die Abikasse dazuverdienen können.


Das Konzept ist für große Gruppen leicht umsetzbar: Jeder Teilnehmer trägt zur Finanzierung bei und hat zugleich die Möglichkeit unabhängig von der Gruppe Unterstützer für das jeweilige Projekt zu finden. “Die Bandbreite der Unterstützer wird so ausgeweitet”, so Benedikt Link, der Gründer von Neue Masche. “Neben der üblichen Verdächtigen finden sich auf völlig freiwilliger Basis weitere Helfer für die Projekte.


Neue Masche bietet einen Auswahl von verantwortungsvoll hergestellten Produkten an, insbesondere Socken, aber auch Seifen, T-Shirts und unterschiedliche Printprodukte. Diese werden von Sozialwerkstätten in der Freiburger Umgebung in blaue Boxen verpackt. “Man unterstützt also nicht nur ein gutes Projekt” so Benedikt Link, “sondern erhält dazu auch noch ein schön verpacktes und verantwortungsvolles Produkt.” Hier sieht der Start-Up-Gründer den Erfolg des Konzeptes: “Die Gruppe kann an einem Strang ziehen und dabei ihren Unterstützern eine Gegenleistung erbringen.”


Noch dazu war die ganze Aktion risikofrei, denn eine Mindestbestellmenge gibt es nicht, und keiner muss in Vorkasse gehen. Mit einem Spendenbetrag von 1.068€ haben die Abiturienten ihre anfänglichen Ziele sogar weit übertroffen.


Auch der Gründer, Benedikt Link, freut sich über den Erfolg der Abiturienten. An skeptische Stimmen am Anfang hat er sich gewöhnt und kann darüber schmunzeln: „Für den einen oder anderen klingt es im ersten Moment ziemlich lustig, mit Socken für einen guten Zweck zu sammeln.“ so Benedikt Link, “Aber ein tolles Projekt unterstützen viele Leute sehr gerne, wenn sie auch noch gute Produkte zu einem fairen Preis bekommen.“


Es sind vielleicht auch einfach die Produkte, die das Modell so erfolgreich machen, denn wer hat schon genug Socken im Schrank? Die Abiturienten freuen sich auf jeden Fall über die erfolgreiche Umsetzung, nun können sie ihren Abiball in vollen Zügen genießen.

Fundraising, was ist das?


Der Begriff Fundraising kommt wie viele andere Begriffe, die wir mittlerweile auch in Deutschland nutzen, aus dem Englischen und bedeutet soviel wie Mittel- oder Kapitalbeschaffung. Fundraising wird von verschiedensten Gruppen verwendet, um Geld für ihre jeweiligen Projekte zu beschaffen. In Deutschland wird Fundraising vor allem von großen Hilfsorganisationen, Stiftungen und Parteien verwendet, die mit meist professionellen Fundraisern zusammenarbeiten. Zum Fundraising gehören verschiedene offline Methoden, wie z.B. die Kontaktarbeit über Telefongespräche, persönliche Besuche oder Veranstaltungen. Doch auch im Online-Bereich ist das Fundraising vertreten: Neben Newslettern und persönlichen Mailings, gibt es mittlerweile verschiedene Plattformen, auf denen auch Sportvereine und Schulen Geld für ihre Projekte sammeln können.


FUN FACTS:


Vorbild: Schwedische Geschäftsidee
Gründer: Benedikt Link
Gründungsdatum: Juli 2013
Bisher beteiligte Gruppen: über 1000
Gesammelte Spenden: über 500.000€
Gruppe: Abiturienten des Gymnasiums am Steinwald
zu verwirklichendes Projekt: Finanzierung der Abiturfeier
gesammelte Spenden: 1.068€
verteilte Boxen: 267






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