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Klangbasar in der Marienkirche: Weihnachtskonzert des Verkehrsvereins begeisterte die Zuhörer mit buntem Musikmix

Neunkirchen
Klangbasar in der Marienkirche
Weihnachtskonzert des Verkehrsvereins begeisterte die Zuhörer mit buntem Musikmix
Mathias Huckert
15. Dezember 2016

So ein Weihnachtskonzert hat es in der Marienkirche noch nicht gegeben. Die Musiker entführten die Zuhörer mal in den Orient, mal in den Wilden Westen und mixten Klassiker miteinander. Dafür gab's viel Applaus.
Volles Gotteshaus beim Weihnachtskonzert des Verkehrsvereins in der Marienkirche Neunkirchen. Foto: Jörg Jacobi
Volles Gotteshaus beim Weihnachtskonzert des Verkehrsvereins in der Marienkirche Neunkirchen. Foto: Jörg Jacobi

Der Andrang vor der Marienkirche am dritten Adventssonntag zeigte, dass die Weihnachtszeit die Menschen noch immer zusammenbringt.

Kein Sitzplatz war mehr frei in der Kirche, so viele waren gekommen zum diesjährigen Weihnachtskonzert des Verkehrsvereins Neunkirchen. Als eine „Reise durch Zeiten, Länder und Kulturen“ kündigte dann Annelie Scherschel-Freudenberger vom Verkehrsverein die Veranstaltung an. Damit sollte sie recht behalten.

Denn was folgte, war ein bunter Mix, der neben weihnachtlichen Klängen eine Klangvielfalt abdeckte, bei der die Zuhörer in der Marienkirche sich mal im Wilden Westen, mal auf einem orientalischen Basar wähnten.

Federführend hierfür war ein alter Bekannter. Nach vier Jahren Pause trat Helmut Eisel mit seiner Klarinette erneut beim Weihnachtskonzert des Neunkircher Verkehrsvereins auf. Zusammen mit Michael Marx an der Gitarre und Stefan Engelmann am Kontrabass erzeugte der Saarbrücker ein virtuoses Klanggewitter, das perfekt durch die Töne des Streichquartetts Senza Parole abgerundet wurde.

Dabei wechselten sich die Musiker mit ihren Stücken immer wieder ab, so dass mal die Streicher alleine, mal Helmut Eisel, oder eben alle sieben zusammen zu hören waren. Mit sichtlicher Spielfreude wurden neben zahlreichen Eigenkompositionen aus der Feder von Marx und Eisel auch Weihnachtsklassiker dargeboten. So gelang es den Musikern auch, die Stücke „Josef, lieber Josef mein“ und „Joseph, Joseph“ miteinander zu verbinden. Eisel, der zu einzelnen Stücken immer wieder Wortbeiträge lieferte, bezeichnete die Verbindung beider Lieder als ein Experiment, bei dem sowohl osteuropäische Klänge als auch amerikanische Melodien aufeinandertrafen. Das Ergebnis kam in der vollen Marienkirche gut an. Viel Applaus spendeten auch die Bewohner vom Haus Sonne in Walsheim. Zusammen mit ihrem Betreuer Andreas Janesch waren sie nach Neunkirchen gekommen, um die weihnachtlichen Klänge in der Marienkirche zu hören. „Wir besuchen oft Konzerte in der Region und gerade in der Weihnachtszeit ist das eine schöne Abwechslung“, so Janesch.






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