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Mit 40 Knappen musikalisch um die Welt reisen: Der Saarknappenchor begeisterte mit einem abwechslungsreichen Konzert die Zuhörer in Neunkirchen

Neunkirchen
Mit 40 Knappen musikalisch um die Welt reisen
Der Saarknappenchor begeisterte mit einem abwechslungsreichen Konzert die Zuhörer in Neunkirchen
Astrid Dörr
27. Oktober 2016

Lieder aus aller Welt, vom finnischen Volkslied bis zum südafrikanischen Bergmannslied, präsentierte der Saarknappenchor. Damit bot das Ensemble eine musikalische Zusammenschau seiner bisherigen internationalen Konzertreisen.
In traditioneller Uniform trat der Saarknappenchor in der Gebläsehalle auf. Foto: saarknappenchor
In traditioneller Uniform trat der Saarknappenchor in der Gebläsehalle auf. Foto: saarknappenchor

Mit seiner erst kürzlich beendeten Konzertreise nach Südafrika hat der Saarknappenchor nun alle fünf Erdteile besucht. Grund genug für den Chor, sein großartiges Konzert am Sonntagabend in der Neunkircher Gebläsehalle unter das Motto ,,Mit 40 Knappen um die Welt“ zu stellen. ,,Wir haben extra für dieses Konzert einige ältere Titel, die wir schon viele Jahre nicht mehr gesungen haben, wieder neu aufgelegt“, berichtete Matthias Rajczyk, musikalischer Leiter des renommierten Männerchores, vor Konzertbeginn. Geschuldet ist dieser Umstand dem großen Zuwachs, den der Chor in jüngster Zeit erlebte. ,,Wir haben viele großartige Sänger hinzu gewonnen“, so Dirigent Rajczyk, ,,die sich mit unser bergmännischen Tradition identifizieren“. Dies unterstrich eindrucksvoll der Auftakt des Konzertes mit Martin Bergers „Barbara-Hymne“. ,,Süß Liebe liebt den Mai“, „Erlaube mir, fein's Mädchen“ und Friedrich Silchers „Muss i denn zum Städtele hinaus“ gaben Einblick in die Bandbreite dessen, was der Saarknappenchor zu leisten vermag. Mit „O Nuit“ wechselte der Chor aus dem deutschen Volksgut ins Französische, um dann mit „Zum Tanze, da geht ein Mädel“ musikalisch weiter in die Schweiz zu wandeln. Das finnische Volkslied „Koskenkorva“ folgte als Kontrast und unterstrich die hohe Sangeskunst des Chores. Mit dem österreichischen „Zottelmarsch“ entließ der Saarknappenchor ein dankbares Publikum in eine wohlverdiente Pause. Australien wartete zum Auftakt der weiteren Weltreise im zweiten Teil des Konzertes. Maritim bereiste der Chor den Atlantik mit dem Shanty „What Shall We Do“, um – in Amerika angekommen – die Zuhörer in der Gebläsehalle mit dem Spiritual „My Lord What a Morning“ zu begeistern. ,,Südafrika haben wir extra zum Finale unserer musikalischen Weltreise gewählt“, informierte Walter Engel, Vorsitzender des Saarknappenchores. ,,Das ist ein Dankeschön für unsere großartige Konzertreise auf dem schwarzen Kontinent.“ So krönte der Chor mit „Kaana Kamaemae“ und dem südafrikanischen Bergmannslied „Shosholoza“ einen fantastischen Konzertabend.






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