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Nabu Neunkirchen wirbt für eine Baumschutzordnung

Neunkirchen
Nabu Neunkirchen wirbt für eine Baumschutzordnung
Heike Jungmann
27. Dezember 2016

Beschwerden von Spaziergängern landeten erst kürzlich wieder beim Neunkircher Nabu, weil am Furpacher Weiher Bäume gefällt wurden. Foto: Stefan Sauer
Beschwerden von Spaziergängern landeten erst kürzlich wieder beim Neunkircher Nabu, weil am Furpacher Weiher Bäume gefällt wurden. Foto: Stefan Sauer

Eine Lanze für den Baumschutz bricht der Naturschutzbund (Nabu) Neunkirchen. „Das ganz Jahr über erreichen uns Anrufe und Beschwerden von Neunkircher Bürgern, die sich über Baumfällungen in ihrem Wohngebiet oder etwa am Furpacher Weiher aufregen.“ Es sei der Eindruck in der Bevölkerung entstanden, dass seit dem Unglück im November 2012 mehr Bäume als früher „vorsorglich“ von der Stadt gefällt würden. Damals war eine Kastanie in der Trierer Innenstadt plötzlich umgefallen, eine Frau kam bei dem Unglück ums Leben. Der Vorsitzende des Nabu Neunkirchen, Stefan Sauer, weist darauf hin, dass der Naturschutzbund keinerlei Einfluss auf diese Baumfällungen nehmen könne, da die Stadt Neunkirchen keine Baumschutzsatzung habe. Sauer nennt als Vorbild die Gemeinde Merchweiler, die als einzige Kommune im Kreis Neunkirchen vor sechs Jahren eine solche Satzung erlassen habe.

„Wir versuchen, auch bei Gartenbesitzern die Angst vor einer solchen Verordnung zu nehmen“, betont Sauer im SZ-Gespräch. Die Bürger könnten sich auf der Homepage des Vereins darüber informieren, was auch im eigenen Garten weiterhin erlaubt sei und was nicht.

nabu-nk.de






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