Home Neunkirchen Neunkirchen

Narren-Schlümpfe auf Gute-Laune-Kurs

Wellesweiler
Narren-Schlümpfe auf Gute-Laune-Kurs
Heinz Bier
6. Februar 2017

Der Karnevals- und Kulturverein Wellesweiler lässt in dieser Session die 80er-Jahre aufleben. Jetzt ging die erste von vier Sitzungen über die Bühne.
Gute Laune war Trumpf bei der ersten von vier Sitzungen des KKW in Wellesweiler. Die 80er Jahre waren das Thema – und da kam auch das Örtchen Schlumpfhausen groß raus. Als Eisbrecher hatten die Kaltstarter unter Ehrenpräsident Elmar Schneider als Vader Abraham die Sitzung eröffnet. Die Schlümpfe (von links): Andrea Bender, Christina Krämer, Sabine Günder-Fritz und Melanie Ruffing. Foto: Jörg Jacobi
Gute Laune war Trumpf bei der ersten von vier Sitzungen des KKW in Wellesweiler. Die 80er Jahre waren das Thema – und da kam auch das Örtchen Schlumpfhausen groß raus. Als Eisbrecher hatten die Kaltstarter unter Ehrenpräsident Elmar Schneider als Vader Abraham die Sitzung eröffnet. Die Schlümpfe (von links): Andrea Bender, Christina Krämer, Sabine Günder-Fritz und Melanie Ruffing. Foto: Jörg Jacobi

Beim Karnevals- und Kulturverein Wellesweiler (KKW) werden die Besucher bis zum Aschermittwoch auf eine Zeitreise zurück in die 1980er-Jahre mitgenommen. Unter dem Motto „Knallisch bunt, die Mussigg top – 80er Jahre, Alleh Hopp“ erinnerten die Redner, Sänger und Tanzformationen der Blau-Weißen am Samstag bei der ersten von vier Abendsitzungen an ein Jahrzehnt, das von Aerobic bis zum Zauberwürfel viele Facetten zu bieten hatte. Dazu gehörte beispielsweise das Örtchen Schlumpfhausen, in dem die Kaltstarter zu Beginn unterwegs waren. Vader Abraham (Elmar Schneider), Zauberer Gargamel (Nicolas Schneider) und der Schlumpffamilie mit Mutti schlumpf Sabine Günder-Fritz gelang es schnell, die Besucher im Pfarrzentrum St. Johannes auf Betriebstemperatur zu bringen. Der Sitzungs- und Elferratspräsident, im schrill-bunten Anzug, gab in Anlehnung an eine Kult-Fernsehsendung der 80er-Jahre ein Versprechen ab: „Beim KKW ist es wie bei der Formel 1, wir geben Vollgas“, kündigte Frank Nobel an und ergänzte: „Wir bieten Leichtigkeit, Unbeschwertheit und Beschwingtheit und ich hoffe, dass der Funken überspringt.“

Nach dem Schautanz „Discofox meets Classic“ der Jugendgarde eröffneten Janina Becker und Bruna Tassone den Reigen der Büttenreden und spannten als Frau Flodder und Frau Fussel den Bogen von Diätmöglichkeiten bis zur beruflichen Qualifikation der Rathausmitarbeiter. Als „unser kleiner ganz großer Star“ kündigte Frank Nobel das KKW-Jugendtanzmariechen an, und Noemi Ruffing wurde diesen Vorschusslorbeeren bei ihrem Tanz zur Musik aus „Dirty Dancing“ vollauf gerecht. Wie es einem fußballbegeisterten Ehemann an der Seite einer völlig Fußball-ahnungslosen Ehefrau ergehen kann, schilderten die Geschwister Christoph und Jessica Thissen in ihrem Dialog über Frauen und Fußball. Zu den Kultfiguren der jährlichen KKW-Sitzungen gehört Elvira Cleandapper in Person von Andrea Legrom, die diesmal ihre Erlebnisse als Putzfrau im Fitnessstudio zum Besten gab. Eine ihrer Erkenntnisse: „Die schönsten Körper sind manchmal die Heizkörper.“ Die Juniorengarde unternahm bei ihrem Schautanz einen Ausflug in die Neue Deutsche Welle, die Aktivengarde präsentierte einen klassischen Gardetanz aus bekannten Popsongs und die Showtruppe No Names erinnerte an die „Golden Girls“. Fester Bestandteil der Bütten-Rednergarde des KKW ist auch Rico de Pasquale als „De Tulpenheini“ und er machte auch diesmal auf seine unnachahmliche Art klar, dass es nicht immer die allerneuesten Witze sein müssen, mit denen er die Leute zum Lachen bringt. Einen Hauch von Südsee vermittelte das Juniorentanzpaar Kim Kalajkovic und Leonie-Marie Rothhaar bei seinem Tanz „Like Ice in the Sunshine“ und die Chaoten erinnerten daran, dass auch „Wetten dass“ in den 1980er Jahren seine Anfänge hatte.

Tanz und Akrobatik vereinte Aktiven-Tanzmariechen Maria Campora bei ihrem Schautanz und Eulalia Radebrecher in Person von Melanie Ruffing blieb aus den 80er-Jahren in erster Linie ihr Prollofreund hängen, der seinen Manta mehr liebte als sie.

Nach dem Männerballett Wild Boys sorgte Friedel Wagner als de Annerschd für den Abschluss in der Bütt – und er hatte einen wohlgemeinten Rat für alle männlichen Besucher: „Wenn die Ehefrau fragt, was ihr nicht passt, ist Größe 36 die falsche Antwort.“

Nach dem Schlusstanz der Aktivenshowgarde ging die KKW-Sitzung nach fünf Stunden mit großem Finale mit Musik und Gesang der Gruppe Tinnitus zu Ende.






Das könnte Sie auch interessieren
Verein eintragen oder verwalten
Auf diesem Profil tut sich was

Termine
TERMIN EINGEBEN