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Närrinnen beim Frauenkaffee des TVH

Närrinnen beim Frauenkaffee des TVH
11. März 2019

Schon lange vor dem offiziellen Beginn am Mittwoch, den 20.02.2019 um 15:11 Uhr, kamen die ersten „Fasendbooze“ und schnell war der Saal mit bunt verkleideten Närrinnen gefüllt. Nach einer kurzen Begrüßung von Gitta Gros, die sich wieder einmal grandios um das Programm gekümmert hatte, wurde der Nachmittag zunächst mit Kaffee und leckerem selbst gebackenem Kuchen eröffnet.

Das Programm startete musikalisch mit einem Lied über das Leben des Orgelkastenmannes, der am Ende auch keine Kurbel mehr brauchte; gesanglich sehr gewagt.


Der erste Büttenbeitrag kam von der Turnschwester Christa Morgenstern. Sie erklärte die Kunst des Turnens der Frauen beim TVH. Die einen turnten reichlich mit dem Schnabel, die anderen eher am Gaspedal, die Wirtin war sogar der Meinung, Küssen wäre Sport! Und Christa selbst? Sie selbst turnte leidenschaftlich auf der Fasend!

 


Es folgten die Verkäuferinnen Tini Gros und Ulli Schmidt. Sie berichteten über die Ereignisse im letzten Jahr auf dem „Helljewald“. So hatte sich doch der Ortsvorsteher beim Besuch im Zoo fast den Hals gebrochen, als er auf einer Schnecke ausrutschte, die von Hinten angerannt kam. Und noch brisanter: die Probleme mancher Männer mit der Qualität der Kondome. Die roten färbten ab und die anderen knickten in der Mitte!


Es Bawetsche erzählte von ihren Erlebnissen im Handyladen. Dort wurde ihr so manch Kurioses angeboten: ein erhöhtes Volumen (als ob sie dies bräuchte!), Flät Rats und Daun lods. Nur beim über Nacht hinten unten Einstöpseln… da wurde es ihr mulmig zumute, wollte sie doch nur eine neue Handyhülle! Entspannter war da ihr Besuch im Altenheim. Dort gab es gerade Führerscheinkontrollen; und so mancher sollte auch zum Alkoholtest.


So wie es sich auf dem Dorf für gute Christen gehört, gab anschließend eine emsige Kirchgängerin ihre Geschichten zum Besten. Diese (Christa Morgenstern) erzählte von ihren Problemen und Sorgen während der Messe, also den „Huddel“ mit der Bohnensuppe im Gedärm. Nachdem sie peu à peu die komplette Kirchengemeinde ins Koma gelegt hatte, schoss sie darüber hinaus noch mit einer Bohne das Ewige Licht aus. Kein Wunder, dass der Pfarrer glaubte, der Teufel weilte unter ihnen.


Das große Finale bildete der von Tini, Gitti und Ulli präsentierte sportliche Sketch. Gymnastik zum Mitmachen versprach der Moderator; wegen Programmänderung wurde es jedoch eine Kochanleitung: „gefülltes Brathähnchen“. Karl (Gitti) und seine Berta (Ulli) turnten – unwissentlich der Änderung – mit vollem Elan und Einsatz. Nur die Sache mit dem kalten Wasser ablöschen… Das lies Berta nicht zu. Der Sinn dieses neumodernen Krams erschloss sich ihr ohnehin nicht, dabei sprang sie wie ein junges Huhn vom Tisch!

Mit einem musikalischen Ohrenschmaus bedankten und verabschiedeten sich die närrischen Mädels.
Musikalisch wurde der Nachmittag auch in diesem Jahr von Andreas (Akkordeon) und Doris (Drehorgel) begleitet. Sie schafften es wieder, den Saal mit Partystimmung zum Toben zu bekommen, sodass sogar die Turnkinder in der Turnhalle sich zu einer Polonäse durch den Saal mitreißen ließen.


Einige Besucherinnen mussten sich vor dem langen Nachhauseweg noch einmal stärken. Dank der guten Seele des Hauses und Wirtin, Ute Scheid, gab es noch einen kleinen Nachtimbiss in Form von Pizza oder Currywurst (mit oder ohne Pommes).

Und so endete leider auch dieser unvergessliche Frauennachmittag. Bis zum nächsten Fasendtreffen dauert es zwar noch eine Weile, aber der TVH freut sich jetzt schon auf ein Wiedersehen in geselliger und lustiger Runde. Bis dahin wünscht der Verein eine besinnliche Fastenzeit.


Tags: TVH




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