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Der Nikolaus öffnet das Nikolauspostamt mit Kinderbescherung

Der Nikolaus öffnet das Nikolauspostamt mit Kinderbescherung
2. Dezember 2019

Frisch gekämmt, Bart neu gestutzt, Ornat frisch aufgebügelt, die Stiefel glänzen, die Mitra sitzt, der Stab poliert, der Ring am Finger: Das Warten hat sich gelohnt. Der Nikolaus öffnet das Nikolauspostamt in St. Nikolaus, Großrosseln.
Gegen 10:55 Uhr kommt der Nikolaus in seiner Kutsche auf den Nikolausplatz und öffnet mit seinem goldenen Schlüssel die Pforte zum Nikolauspostamt für die vielen Besucher. Seine Helfer: der diesjährige Schirmherr Jörg Bahls, Leiter der Postniederlassung SB, Regionalverbandsdirektor Peter Gillo, Bürgermeister Dominik Jochum und Peter Gerecke, Vorsitzender des Festausschuss St. Nikolaus. Symbolisch werden die vielen Kinderbriefe - in Postsäcken - hinter dem Nikolaus her in das Nikolauspostamt getragen.
Um 11.00 Uhr begrüßt die 2. Vorsitzende Bianca Wagner die eingeladenen Ehrengäste. Nach ein paar Grußworten der Gäste erhebt der Nikolaus seinen Stab als Signal für den Start des diesjährigen Nikolauspostamtes.
Der Nikolaus stempelt die ersten Kinderbriefe.
Höchstpersönlich wird der Nikolaus einige Kinderbriefe beantworten und auch mit dem neuen Sonderstempel stempeln. „Die bisher eingetroffenen Kinderbriefe gehen in die Tausende. Meine Helferinnen und Helfer haben die Antwortbriefe bereits gefertigt. Ab heute werden diese gestempelt“, so der Nikolaus. Dafür hat die Deutsche Post extra zwei Profis abgestellt. Das Erlebnisteam Briefmarken stempelt an diesen zwei Tagen tausende Briefe ab.
„Ob nach Hawaii, Singapur oder Kaiserslautern, ob nach New York, Moskau oder Warschau, jedes Kind erhält eine Antwort!“ versichert der Mann mit dem weißen Bart und hebt den Zeigefinger: „Ich verkörpere den Nikolaus, den Bischof von Mitra, ich benötige keine Rentiere, ich lebe in den Geschichten und Legenden der Menschen weiter. “ Peter Gerecke und Rudi Langer, langjähriger Mime des Nikolaus verstehen ihr Handwerk. Das Nikolauspostamt strahlt über den ganzen Platz, im Hof arbeiten die Betreiber der Hütten des Nikolausmarktes, um alles für den Empfang der vielen Kinder am Nachmittag vorzubereiten.

Der Nikolaus kommt nach Hause – Feierliche Kinderbescherung

Um 16:15 Uhr am Dorfkreuz in St. Nikolaus wird der Nikolaus durch die wartenden Kindern und dem Ortsvorsteher Christian Frey in seiner „eigenen“ Kutsche empfangen.

Schon eine halbe Stunde vorher kann jeder Besucher sich dort mit Glühwein oder heißem Orangensaft die Zeit bis zur Ankunft verkürzen.

Wenn die Kutsche mit dem Nikolaus und den Berg- und Hüttenleuten Dorf im Warndt zum Dorfkreuz gelangt, folgen die über hundert Besucher dem Nikolaus zum Nikolausplatz vor dem Nikolausspostamt. Gegen 16:30 Uhr findet dort auf einer Festbühne innerhalb des Nikolausmarktes die feierliche Kinderbescherung statt.
Jedes Kind, das den Nikolaus auf der Bühne besucht, sei es ob ein Gedicht vorgetragen wird oder nicht, erhält eine Nikolaustüte mit Obst vom Nikolaus gereicht.
Fotos der Angehörigen sind selbstverständlich erlaubt und gern gesehen.
Neu in diesem Jahr ist das Free WLAN auf dem Nikolausplatz für die Besucher.

Hunderte Kinder werden erwartet, jedes darf zum Nikolaus und erhält eine Tüte mit Nüssen und einem echten Schokoladen-Nikolaus. Das Nikolauspostamt wartet diese Jahr mit einem Weihnachtsbasar voller neuen Geschenkideen auf, daneben stempelt das Erlebnisteam Briefmarken der Deutschen Post die Briefe, das Cafe, hat seine Hausaufgaben gemacht, Kuchen und Zimtwaffeln sind gebacken, der Kaffee frisch gebrüht. Briefmarken, Schmuckkarten und viele andere Dinge erwarten die Gäste des Nikolauses. Und nebenbei gilt es, die erwarteten 245000 Kinderbriefe aus der ganzen Welt zu beantworten. „Nicht jeder Brief lässt sich einfach beantworten“, so Sabine Gerecke, Leiterin der Kinderbriefaktion und erste Helferin des Nikolaus, „Manch traurige Briefe erreichen uns auch.“ Nikolaus: „Wir werden jeden Brief beantworten. Wir hier in St. Nikolaus wissen: Der Geist der Weihnacht lebt auch ein Stück durch uns.“

Übrigens: Der Schoko Nikolaus und viele Teile des Inhaltes der originalen Nikolaustüten, sind auch in diesem Jahr aus dem Fair Trade Programm, dem Fairen Handel in Deutschland.
Zudem ist die Tüte und die Bastkordel kompostierbar.
Deshalb macht auch der lebende Adventskalender „Sweet & Fair“, FAIR & Quer durch das Saarland am 5. Dezember Station vor dem Nikolauspostamt.




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