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Vereine ehren die heilige Barbara: In Luisenthal und Dorf im Warndt fanden Gedenkfeiern zum 4. Dezember statt

Dorf im Warndt/Luisenthal
Vereine ehren die heilige Barbara
In Luisenthal und Dorf im Warndt fanden Gedenkfeiern zum 4. Dezember statt
Hartmann Jenal
5. Dezember 2016

Jedes Jahr ehren Berg- und Hüttenleute ihre Heilige. Der 4. Dezember ist traditionell der Namenstag der Barbara von Nikomedien. Sie gilt als Märtyrerin, ihr eigener Vater, so die Legende, enthauptete sie, als sie sich zum Christentum bekannte.
Kranzniederlegung an der Barbara-Statue in Luisenthal. Foto: Jenal
Kranzniederlegung an der Barbara-Statue in Luisenthal. Foto: Jenal

Unter großer Anteilnahme fand in Dorf im Warndt die Feier zur Namensgebung der Heiligen Barbara als Schutzpatronin der Bergleute statt. Die Vereinigung der Berg- und Hüttenleute Dorf im Warndt e.V. bereitete mit ihren 32 Trachtenträgern dieses große Fest im Dorf vor.

Unter der Schirmherrschaft von Andreas Baron geleiteten die Bergmänner und Frauen ihre Fahnenträger zur Barbaratafel, wo der Kranz durch den Vorsitzenden Werner Hektar, Horst Kerren und Andreas Orth niedergelegt wurde, begleitet von zwei Trompeten, von Edda und Frank Hector, die das Lied „Ich hatte einen Kameraden“ aufspielten.

Geehrt wurden für 25-jährige Mitgliedschaft im Verein Christel und Werner Meyer sowie Karin und Harald Rennollet. Anschließend folgte eine gemeinsam Messe in der Kirche, ehe es zur eigentlichen Feier in die Halle ging.

Der Warndtknappenchor spielte unter Leitung von Berthold Ehlen, ehe am Nachmittag der Nikolaus mit Überraschungen für die Kinder der Kindertagesstätte im Dorf im Warndt kam.

Auch in Luisenthal gedachten Bergleute ihrer Schutzpatronin. Gleichzeitig erinnerte das Datum an das schreckliche Grubenunglück in Luisenthal 1962, bei dem 299 Bergleute unter Tage tödlich verunglückten.

Zum Gedenken an die Toten und zum 54. Jahrestag des Unglücks legten der Vorsitzende des Bergmannvereins Luisenthal, Armin Schmitt, und Beisitzer Thomas Funke ein Blumengebinde an der Barbara-Statue in Luisenthal nieder. Zuvor hatte ein etwa fünfminütiger Schweigemarsch die Vereinsmitglieder vom Tor der ehemligen Werkanlage zur Barbara-Statue geführt

Nach der Kranzniederlegung gab es einen Festgottesdienst für sämtliche Völklinger Pfarrgemeinden in der Christ-König-Kirche in Luisenthal. Danach traf man sich zum gemütlichen Beisammensein im Turnerheim.






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