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Titel und Enttäuschungen - Die SZ blickt auf den Sport im Regionalverband zurück

Saarbrücken
Titel und Enttäuschungen - Die SZ blickt auf den Sport im Regionalverband zurück
Marcus Kalmes
28. Dezember 2015

Höhen und Tiefen, Anfänge und Abschiede. Das nun fast vergangene Jahr hat uns zahlreiche Sport- Geschichten geliefert. Die SZ blickt auf die zurückliegenden zwölf Monate zurück.
Abklatschen war bei den Spielerinnen des HCS Saarbrücken nach dem Titelgewinn in der Handball-Saarlandliga angesagt: Die Saarbrückerinnen stiegen in die Oberliga auf. Foto: Klos
Abklatschen war bei den Spielerinnen des HCS Saarbrücken nach dem Titelgewinn in der Handball-Saarlandliga angesagt: Die Saarbrückerinnen stiegen in die Oberliga auf. Foto: Klos
Was war das für ein Sportjahr: Überraschungen, Titel, Enttäuschungen – alles, was Sport ausmacht, wurde geboten. Wieder einen Titel holte Saar 05 Saarbrücken. Die „Söhne Saarbrückens“ hatten am 23. Mai mit dem 2:0-Heimsieg gegen den SC Hauenstein den sechsten Aufstieg seit 2009 gefeiert. Dem Club gelang der Durchmarsch von der Fußball-Kreisliga B in die Regionalliga. Jubel über die Oberliga-Meisterschaft folgte Enttäuschung: Nach sieben Spielzeiten voller Erfolge stößt Saar 05 an Grenzen. In der Regionalliga hat die erfolgsverwöhnte Mannschaft in 20 Spielen fünf Punkte geholt. Sie steht als abgeschlagenes Schlusslicht vor dem Abstieg.

Wie ein Absteiger sah die DJK Bildstock nach dem Sprung in die Fußball-Saarlandliga aus. Aufstiegseuphorie schlug in Abstiegskampf um. Die Wende brachte ausgerechnet das erste Stadtderby in einem Punktspiel: Nach dem 5:2-Sieg beim SC Friedrichsthal, bei dem Trainer-Ikone Dieter Ferner vor der Saison aufgehört hatte und Andreas Fellhauer sein Nachfolger wurde, kletterte die Elf von Trainer Björn Klos bis zur Winterpause bis auf Tabellenrang neun. Platz neun belegen auch die A-Junioren des 1. FC Saarbrücken zur Winterpause, nachdem sie in der Vorsaison den Klassenverbleib in der Fußball-Bundesliga Süd/Südwest geschafft – und sich den Saarlandpokal gesichert hatten.

Den Aufstieg geschafft hatte auch der HCS Saarbrücken. Er setzte sich in der Handball-Saarlandliga der Frauen am 18. April zuhause mit 30:27 gegen den TuS Brotdorf durch und stand als Saarlandliga-Meister fest. In der Oberliga läuft's nicht mehr rund: Der HCS ist Tabellenletzter.

Nicht Letzte, sondern Zweite wurde Triathletin Svenja Thös vom LAZ Saarbrücken am 30. August im österreichischen Zell am See. Nach 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern Radfahren und 21,1 Kilometern Laufen stand die 24 Jahre alte Friedrichsthalerin in der Altersklasse 18 bis 24 als Vize-Weltmeisterin der Amateure über die „Ironman 70.3“-Distanz fest.

Deutsche Vize-Meisterin über die 400-Meter-Distanz wurde am 26. Juli in Nürnberg Laura Müller von der LSG Saarbrücken-Sulzbachtal, die zum LC Rehlingen wechseln wird. Die 20-jährige Leichtathletin aus Dudweiler hofft, bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio in der 4 x 400-Meter-Staffel dabei zu sein.

Ein Stück saarländische Sportgeschichte wurde auch geschrieben. Dank der Kooperation mit dem ASC Dudweiler muss der Saarbrücker Verein Stade Sarrois – der einzige saarländische Rugby-Club – nicht mehr in Frankreich spielen. Er trägt seine Heimspiele nun im Stadion „Am Brennenden Berg“ aus. Das erste offizielle Rugby-Spiel auf saarländischem Boden war am 8. November. Stade Sarrois besiegte Nancy-Seichamps mit 24:20.








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