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Veranstaltung beim DRK : Humanitäres Völkerrecht

Veranstaltung Humanitäres Völkerrecht - Verleihung von Stipendien
DRK Saar
14. November 2016

Aus Anlass des 150-jährigen Jubiläums des Roten Kreuzes im Saarland im Jahr 2016 ist es dem DRK-Landesverband Saarland gelungen, eine hochkarätige Rotkreuz-Veranstaltung zum Thema „Durchsetzung Humanitäres Völkerrecht in Theorie und Praxis“ in Saarbrücken zu organisieren.

Es gehört zu den Aufgaben des Deutschen Roten Kreuzes die Kenntnis über die Regeln des Humanitären Völkerrechts in der Bevölkerung zu verbreiten. Das humanitäre Völkerrecht beinhaltet Regeln über den Umgang in bewaffneten Konflikten während eines Krieges. Diese einzuhalten, zu überwachen und fortzuentwickeln ist die Aufgabe der Staaten und des Roten Kreuzes.

Heutzutage erfordert die Vielzahl internationaler Krisen ein wirksames Humanitäres Völkerrecht. Dabei steht im Hinblick auf neue Akteure und neue Arten der Kriegsführung insbesondere die Frage der effektiven Durchsetzung der Regeln des Humanitären Völkerrechts im Focus der Diskussion. Um diese Fragen zu vertiefen findet am Mittwoch, dem 16.11.2016 im Festsaal des Saarbrücker Schlosses eine hochkarätig besetzte Veranstaltung statt. Der DRK-Landesverband Saarland ist stolz darauf, dass es ihm gelungen ist, diese Veranstaltung auf den Weg zu bringen, in der die Frage der Durchsetzung des humanitären Völkerrechts aus unterschiedlichen Perspektiven vorgestellt und diskutiert wird.

Heiko Maas, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz wird referieren über die völkerrechtliche Praxis der Bundesrepublik Deutschland und Christoph Flügge, Richter am Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien, wird das Thema aus der Perspektive des Internationalen Strafgerichtsbarkeit behandeln. DRK-Präsident, Dr. Rudolf Seiters, wird im Anschluss die Vorstellungen und Überlegungen zum humanitären Völkerrecht aus der Sicht des Deutschen Roten Kreuzes beschreiben. Die Veranstaltung wird moderiert von Norbert Klein vom Saarländischen Rundfunk, ebenso die sich daran anschließende Podiumsdiskussion.

Bereits um 17.30 Uhr wird vor der Hauptveranstaltung das Stipendienprogramm des DRK-Landesverband Saarland e.V. zum humanitären Völkerrecht vorgestellt. Das Stipendienprogramm ist eine besondere Maßnahme, um Studierende, die sich im Rahmen eines Aufbaustudiums im Bereich „Menschenrechtschutz“ am Europa-Institut der Universität des Saarlandes und in ihrer Abschlussarbeit mit einer Fragestellung aus dem Bereich „Humanitäres Völkerrecht“ beschäftigen, zu unterstützen. Damit will das Rote Kreuz einen symbolischen, ideellen aber auch finanziellen Beitrag leisten, um die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Humanitären Völkerrecht auch an der Universität des Saarlandes zu stärken und damit zum Ausdruck bringen, dass das Rote Kreuz die Studierenden, die sich mit dieser Thematik beschäftigen, auch besonders anerkennt.

Das Rote Kreuz im Saarland hat bereits bei anderen Möglichkeiten, z.B. die Bibliothek des Europainstitutes, mit einer Bücherspende unterstützt.

Vier Studierende erhalten dieses Stipendium des DRK-Landesverbandes Saarland. Die Studierenden werden bei dieser Veranstaltung die Themen ihrer Magisterarbeiten in einem zeitlichen Umfang von jeweils 20 Minuten vorstellen.






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