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Von den Champs-Elysée bis in die Alpen: Wehmütig bis verträumt: Fünf Vereine zaubern beim Konzert besondere Stimmung nach Wallerfangen

Wallerfangen
Von den Champs-Elysée bis in die Alpen
Wehmütig bis verträumt: Fünf Vereine zaubern beim Konzert besondere Stimmung nach Wallerfangen
Johannes A. Bodwing
16. Oktober 2016

Statt Landkarten waren es Notenblätter, die am Sonntag in Wallerfangen einmal um die ganze Welt führten. Etwa 300 Zuhörer erlebten in der Walderfingia die musikalische Reise von vier Chören und einem Musikverein.
Konzertleiter Stefan Pfingstmann dirigierte Chöre und Musikverein, Michael Reiland das Publikum, beim dritten Gemeinschaftskonzert in Wallerfangen. Foto: Johannes A. Bodwing
Konzertleiter Stefan Pfingstmann dirigierte Chöre und Musikverein, Michael Reiland das Publikum, beim dritten Gemeinschaftskonzert in Wallerfangen. Foto: Johannes A. Bodwing

„Am Brunnen vor dem Tore“ begann die Reise beim dritten Gemeinschaftskonzert in Wallerfangen. Dabei entfaltete der Musikverein „Concordia“ die zarte Melodie des Volksliedes zu einem orchestralen Klangerlebnis.

Mit dem Taktstock führte Dirigent Stefan Pfingstmann seine 30 Musiker weiter nach Osteuropa zum schwungvollen „Slawischen Tanz Nr. 8“ von Antonín Dvorák. Die Musiker verließen ihre Plätze, und die Sänger des Kirchenchores St. Katharina stellten sich auf. Als neue Reiseleiter führten sie unter Dirigent Michael Reiland in die sizilianisch angehauchte Titelmelodie des „Paten“, zum gut gelaunten Bummel über die Champs-Elysée und tänzerisch weiter nach Israel.

Still war es im Saal beim Auftritt der jungen Solistin Regina Sophie Reiland (Sopran). Ihre beiden gefühlvollen Lieder gingen manchen Zuhörern unter die Haut. Begleitet wurde sie am Klavier von Lukas Schmidt. Im Anschluss sang der Männerchor „Liedertafel 1839“ unter Michael Bernard vom hochprozentigen „Koskenkorva“ in Finnland, wanderte mit „La Montanara“ durch die italienischen Alpen und wurde wehmütig bei „Es klingt ein Lied“. Solist war Ernst Funke. Verstärkt durch die Musik-Interessen-Gemeinschaft Haustadt beendete der „Moderne Chor“ unter Dirigent Stefan Dolibois den ersten Programmteil. Eine verträumte Atmosphäre schufen sie mit Nenas „Wunder gescheh'n“, mit „Killing me softly“ und „Moon River“.

Etwa zweieinhalb abwechslungsreiche Stunden bot das dritte Wallerfanger Gemeinschaftskonzert. Von jugendlichen Stimmen zum reifen Männergesang und breit gefächertem Orchester. Durch das Programm führte Moderator Markus Winter, Vorsitzender der „Concordia“.

 

150 Musiker auf der Bühne

Der zweite Teil des Abends lief sozusagen spiegelbildlich. Den Anfang machte der „Moderne Chor“, gefolgt von der „Liedertafel“, Solistin Reiland und Kirchenchor St. Katharina. „In 80 Tagen um die Welt“ reiste schließlich die „Concordia“ vor dem Finale. Dann bevölkerten etwa 150 Sänger und Musiker die Bühne. „Der Stefan dirigiert Chor und Orchester“, sagte Michael Reiland, „ich dirigiere sie.“

 

Vom Publikum unterstützt erklang „Kein schöner Land“. Zugabe war „Amazing Grace“.






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