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Gemeinsam für die gute Sache: Heimspieltag von Fußballern und Handballern in Freisen für Stefan-Morsch-Stiftung – Suche nach Stammzellenspendern

Freisen
Gemeinsam für die gute Sache
Heimspieltag von Fußballern und Handballern in Freisen für Stefan-Morsch-Stiftung – Suche nach Stammzellenspendern
red
3. November 2015

Es geht um mehr als Punkte und Siege. Es geht darum, Leben zu retten. Die Handballerinnen des FC Schwarzerden und die Fußballer des FC Freisen rufen für den kommenden Sonntag zur Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke auf.
Schwarzerdens Handballerinnen engagieren sich am Sonntag auf dem Feld - und für eine gute Sache. Gemeinsam mit den Fußballern des FC Freisen unterstützen sie eine Typisierungsaktion.Foto: Stefan-Morsch-Stiftung
Schwarzerdens Handballerinnen engagieren sich am Sonntag auf dem Feld - und für eine gute Sache. Gemeinsam mit den Fußballern des FC Freisen unterstützen sie eine Typisierungsaktion.Foto: Stefan-Morsch-Stiftung
„Wir sind ein Team – wir werden Lebensretter“: Diesen Aufruf zur Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke starten die Handballerinnen des FC Schwarzerden und die Fußballer des FC Freisen zusammen mit der Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands ältester Stammzellspenderdatei. Am kommenden Sonntag kann sich jeder gesunde, junge Erwachsene bis 40 Jahre als potenzieller Stammzellspender registrieren lassen.

Los geht's um 14.30 Uhr auf dem Sportplatz in Freisen, wo die Verbandsliga-Fußballer ihr Heimspiel gegen den SV Merchweiler austragen. Fortgesetzt wird die Typisierungsaktion dann in der Bruchwaldhalle, wenn dort die Handballspiele laufen. Die erste Damenmannschaft tritt um 17.30 Uhr in der Saarlandliga gegen die HSG Saarbrücken an. Die Gastgeberinnen sind mit 6:4 Punkten Vierter, Saarbrücken mit 5:5 Zählern Sechster. Zuletzt feierte Schwarzerden einen 22:21-Sieg beim Ex-Regionalligisten TuS Neunkirchen.

Am Sonntag aber geht es um mehr als nur die Punkte: Jedes Jahr erkranken etwa 11 000 Menschen in Deutschland an Leukämie. Wenn Chemotherapie und Bestrahlung nicht helfen, ist eine Stammzellen-Transplantation die letzte Chance. Das funktioniert jedoch nur, wenn es gesunde Spender als mögliche Lebensretter gibt. In Spenderdateien wie der weltweit vernetzten Stefan-Morsch-Stiftung sind derzeit 25 Millionen Menschen registriert. Nichtsdestotrotz ist es oft noch ein Glücksfall, wenn sich ein passender Spender findet.

Die Handballerinnen wollen nun helfen, Stammzellenspender zu finden. Die Schwarzerdener Handball-Trainer Jürgen Müller und Sandra Gerhart unterstützen die Aktion: „Denn mit jedem neu gewonnenen Spender erhöht sich die Chance, dass einem an Blutkrebs erkrankten Menschen geholfen werden kann.“ Und auch die Brücke zum Fußball wird geschlagen: Denn am gleichen Tag spielt am benachbarten Fußballfeld der FC Freisen. Auch FCF-Trainer Christian Schübelin unterstützt den Aufruf: „Wir sind da gerne dabei!“

Weitere Informationen zur Typisierung und zur Stammzellenspende gibt's im Internet unter www.stefan-morsch-stiftung.de oder über die gebührenfreie Telefon-Hotline (08 00) 7 66 77 24.
 





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