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Kinder- und Jugendchor Freisen war drei Tage im Trainings-Camp

Kinder- und Jugendchor Freisen war drei Tage im Trainings-Camp
14. September 2020

Es war bombastisch! Unsere dreitägige Kompaktprobe in der Landesakademie in Ottweiler ist vorbei. Dieses Mal war alles anders.
(Foto: Isolde Meuler: „Trotz neuem Superweitwinkel konnten nicht alle Choristen abgelichtet werden.“
(Foto: Isolde Meuler: „Trotz neuem Superweitwinkel konnten nicht alle Choristen abgelichtet werden.“

Viele von uns waren im Vorfeld skeptisch, ob drei Tage Chorsingen in der Coronazeit überhaupt sinnvoll oder möglich sind. Doch ausnahmslos alle waren im abschließenden Gesprächskreis überwältigt und begeistert, wie wichtig gerade diese Kompaktprobe für unseren Chor war.


Endlich konnten wir wieder gemeinsam singen, wenn auch im Abstand von drei Metern. Endlich hatten wir wieder den Kopf frei für unser liebstes Hobby. Endlich konnten wir wieder zusammen lachen und Spaß haben, nicht zuletzt abends bei unseren Spielen, die zwar alle kontaktlos verlaufen mussten, bei denen wir uns aber dennoch köstlich amüsierten.
Leider war eine Dozentin krankheitsbedingt kurzfristig ausgefallen, aber unser Chorleiter Rolf Mohr hatte schnell Ersatz gefunden: in Gestalt einer Marionette, die einen Dirigenten darstellte. Jede Stimmgruppe musste sich eine Aktion ausdenken, einüben und präsentieren, die mit dieser Puppe in Zusammenhang stand.


Es war überwältigend und zum Teil urkomisch, was die drei Gruppen zum Abschluss auf die Bühne gebracht hatten. Und dabei wurde so manches schauspielerische Talent entdeckt, das bislang verborgen geblieben war. Das ist gut so, denn wir Choristen müssen auf den Bühnen zuweilen auch Komödianten und Schauspieler sein und die entsprechende Bühnenpräsenz beweisen.
Mit einem Profi hatten wir eine Choreografie zu einem neuen Lied einstudiert, das der absolute Hammer in jedem neuen Konzert sein wird. Mehr wird hierzu jetzt noch nicht verraten.


Aber zurück zum Singen: Am ersten Tag holperte es noch, aber schon am zweiten Tag hatten wir unseren wunderbaren Chorklang aus der Vor-Corona-Zeit wieder zurück erarbeitet. Und schließlich war es uns wieder gelungen, Gefühle und Empathie in die Interpretation unserer Lieder einzubringen. Das macht glücklich. Wie drückte es unser Chorleiter Rolf Mohr bei der Abschlussbesprechung aus: „Wir haben unsere Seelen wiedergefunden.“




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