Home St. Wendel Freisen

Lebach hat im Derby-Krimi die besseren Nerven: Volleyball-Regionalliga: SSC Freisen unterliegt dem Spitzenreiter im Derby knapp mit 2:3 – „Bin mit unserer Leistung zufrieden“

Freisen
Lebach hat im Derby-Krimi die besseren Nerven
Volleyball-Regionalliga: SSC Freisen unterliegt dem Spitzenreiter im Derby knapp mit 2:3 – „Bin mit unserer Leistung zufrieden“
Philipp Semmler
25. Januar 2017

Spannung pur im Derby der Volleyball-Regionalliga zwischen dem SSC Freisen und dem TV Lebach: Wie schon im Hinspiel hatte auch am Samstag in der Freisener Bruchwaldhalle Lebach mit 3:2 das bessere Ende für sich.
Abgeblockt: Freisens Vanessa Fox (rechts) hat abgezogen, die Lebacherinnen Anna Wilhelm und Katharina Hanke (von links) steigen zum Block hoch. Das Regionalligaderby war wieder heiß umkämpft. Foto: B&K
Abgeblockt: Freisens Vanessa Fox (rechts) hat abgezogen, die Lebacherinnen Anna Wilhelm und Katharina Hanke (von links) steigen zum Block hoch. Das Regionalligaderby war wieder heiß umkämpft. Foto: B&K

Tabellenführung verteidigt, Derby gewonnen. Kein Wunder, dass die Stimmung bei den Regionalliga-Volleyballerinnen des TV Lebach am Samstagabend in der Freisener Bruchwaldhalle bestens war. „Die Freude ist riesengroß. Wir hatten einige Ausfälle, und dafür haben wir uns richtig wacker geschlagen“, freute sich die Lebacherin Svenja Zapp nach dem 3:2-Sieg (25:23, 19:25, 25:22, 18:25, 15:7) ihrer Mannschaft.

Mit Rebecca Klein, Kim Kirchner fallen zwei Lebacher Stammspielerinnen schon länger aus, am Tag vor dem Spiel musste dann auch noch die erkrankte Janina Hermann absagen. „Hut ab vor den Mädels. Schon die gesamte Saison stecken sie solche personellen Rückschläge als Mannschaft hervorragend weg. Und das war auch in Freisen so“, sagte TVL-Trainer Philipp Betz.

Überraschenderweise war nach der knappen Niederlage auch die Stimmung beim gastgebenden SSC nicht im Keller: „Die Enttäuschung ist nicht sooo groß. Wir haben immerhin einen Punkt geholt. Und auch mit unserer Leistung bin ich zufrieden“, erklärte Außenangreiferin Doreen Werth.

Sie stand trotz eines Meniskus-Anrisses, mit dem sie sich schon die ganze Saison herumschlägt, fast die gesamte Spielzeit auf dem Feld und konnte viele Punkte für ihr Team erzielen. „Ich kann nicht meine volle Leistung bringen, aber ich habe die Operation extra auf einen Zeitpunkt nach der Saison gelegt, damit ich der Mannschaft jetzt noch ein wenig helfen kann“, verriet Werth.

Für sie und ihre Teamkolleginnen hatte die Partie vor 200 Zuschauern optimal begonnen. Freisen führte im ersten Satz schnell mit 11:4. Doch dann kam Lebach Punkt um Punkt heran und schnappte sich den Durchgang noch mit 25:23. „Das war für mich der Knackpunkt. Wenn wir den Satz gewinnen, gewinnen wir auch das Spiel“, meinte SSC-Trainerin Brigitte Schumacher. Das sah auch ihr Lebacher Kollege Betz so: „Wenn wir den verlieren, wird es ganz eng.“

Freisen ließ sich vom bitteren Verlust von Satz eins aber nicht beeindrucken und gewann den zweiten Durchgang. In Satz drei hatte dann wieder Lebach die Nase vorn. Mit dem Gewinn von Durchgang vier sorgte Freisen dafür, dass zumindest ein Punkt in der Bruchwaldhalle blieb und die Entscheidung im Tie-Break fiel. Nachdem zuvor alle Sätze eng waren, ging der mit 15:7 jedoch deutlich an die Gäste. „Lebach hat die Konzentration ein bisschen besser halten können. Das war wohl ausschlaggebend“, fand Werth.

Lebach bleibt durch den Sieg Spitzenreiter, ist nun aber punktgleich mit den Biedenkopf-Wetter Volleys, die beim Tabellenvorletzten Bad Soden II mit 3:1 siegten. Freisen ist weiter auf Platz sieben. Im nächsten Spiel empfängt der SSC am 11. Februar Schlusslicht FSV Bergshausen.






Das könnte Sie auch interessieren
Verein eintragen oder verwalten
Auf diesem Profil tut sich was