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Weihnachtskonzert mit vielen Facetten: Musikverein Hirstein nahm seine Gäste mit auf eine Reise durch die Welt der Musik

Hirstein
Weihnachtskonzert mit vielen Facetten
Musikverein Hirstein nahm seine Gäste mit auf eine Reise durch die Welt der Musik
Oswin Sesterheim
24. Dezember 2016

Ein kleiner Höhepunkt in der Vorweihnachtszeit ist das Weihnachtskonzert des Musikvereins Hirstein. In diesem Jahr stand die 30. Auflage auf dem Programm. Und einmal mehr war die evangelische Kirche bis auf den letzten Platz besetzt.
Der Musikverein Hirstein unterhielt sein Publikum beim Weihnachtskonzert in der evangelischen Kirche Hirstein zwei Stunden lang mit einer musikalischen Zeitreise. Foto: B & K
Der Musikverein Hirstein unterhielt sein Publikum beim Weihnachtskonzert in der evangelischen Kirche Hirstein zwei Stunden lang mit einer musikalischen Zeitreise. Foto: B & K

Musik ist besonders dazu angetan, die Herzen der Menschen zu öffnen. Der Musikverein Hirstein unter der Leitung von Benjamin Schneider knüpfte bei seinem 30. Weihnachtskonzert daran an und nahm die Zuhörer in der proppevollen evangelischen Kirche mit auf eine zweistündige musikalische Zeitreise. Die Musik wurde durch Bilder untermalt.

Eindrucksvoll und überzeugend wurden Stücke aus den vergangenen Jahrzehnten vorgetragen. „Unser erstes Weihnachtskonzert fand 1974 statt. Zu Beginn gab es dieses alle zwei Jahre, später wechselte man auf einen einjährigen Rhythmus“, berichtete Lena Lukas bei der Begrüßung der Gäste. Die Flötistin führte durch das Programm und berichtete vom Inhalt der vorgetragenen Musikstücke.

Das Konzert begann mit dem Stück „Adeste fideles“ und wurde mit „Hänsel und Gretel“ aus der gleichnamigen Märchenoper und „Nessum Dorma“ fortgesetzt. Mit „Three aspekt of Kurt Weil“ wurde das Publikum in verschiedene Zeiten entführt, zunächst mit einem Berliner Protestmarsch. Dann wechselt das Stück in einen Pariser Walzer und endete mit Broadway-Swing. Zum Abschluss des ersten Programmteils spielte das Hirsteiner Blasorchester die Ouvertüre zur Operette „Orpheus in der Unterwelt“.

Mit zehn Jahren waren Michelle Klein aus Balterweiler, Claire Stürmer aus Hofeld-Mauschbach und Tristan Münster aus Eisweiler die jüngsten Akteure bei diesem Weihnachtskonzert. Die Nachwuchsmusiker spielten auf der Blockflöte Weihnachtslieder und wurden mit einem Sonderbeifall in die Pause verabschiedet. Die Leiterin der Blockflötengruppe, Vivien Zuschlag, konnte den Beifall allerdings nicht mitnehmen. Sie war zur gleichen Zeit, wie bekannt wurde, mit der Hirsteiner Feuerwehr im Einsatz.

Das Hirsteiner Blasorchesters setzte nach der Pause sein Programm unter anderem mit „Les Misérables“, welches eine Auswahl von Liedern aus dem gleichnamigen Musical beinhaltet, fort. Es folgten unter anderem „The witch and the saint“, „The lion King“ und der Klassiker „White Christmas“, einen der bekanntesten Songs von Irving Berlin. Erwin Gisch bereicherte das Programm mit zwei selbstverfassten nachdenklichen Gedichten. Unter den Zuhörern waren mit Armin Gerhart, Stefan Zimmermann und Christoph Schnur ehemalige Dirigenten des Musikvereins Hirstein. Sie alle lauschten aufmerksam der Musik und dankten mit stehendem Applaus für den festlichen Abend auf hohem Niveau. „Für mich ist dieses Weihnachtskonzert seit über zehn Jahren ein Muss“, sagte eine Besucherin aus Namborn. Der Eintritt zu dem Konzert war frei. Die freiwilligen Spenden sind für die Jugendarbeit des Musikvereins Hirstein bestimmt.






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